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Der „Sepp“ macht für immer Feierabend

Hangard. Viele, die in der Ostertalhalle ein- und ausgehen, kennen ihn: Karl- Josef „Sepp“ Wagner ist der Wirt der Gaststätte Ostertalhalle. Doch zum 1. April geht Wagner in den Ruhestand. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten in der Halle nimmt er zum Anlass. heb

In Hangard geht Ende März eine Ära zu Ende. Karl-Josef "Sepp" Wagner, seit 1992 Wirt in der zur Ostertalhalle gehörenden Gaststätte, macht am 31. März für immer Feierabend und geht in Rente. Mit seinem Rückzug geht auch ein Stück Hangarder Dorfkultur verloren. Denn in Hangard kennt jeder das Gasthaus zum Sepp.

Seit 23 Jahren betreibt Wagner zusammen mit seiner Ehefrau Ulrike das Lokal im Untergeschoss der städtischen Mehrzweckhalle. Sie ist einer der beliebtesten Treffpunkte im Neunkircher Ostertalstadtteil geworden. Die Gäste im Gasthaus zum Sepp kommen auch aus den umliegenden Orten und dem gesamten Ostertal. Dabei kann es insbesondere bei Veranstaltungen in der über der Gaststätte gelegenen Ostertalhalle vorkommen, dass die beiden erst am frühen Morgen ihre Gaststätte und die Halle zusperren können, dann aber wenige Stunden später schon wieder für ihre Gäste da sind. Wagner ist nämlich nicht nur Hallenwirt, sondern als städtischer Mitarbeiter auch Hallenwart und somit für die Ordnung und für die Aufsicht im gesamten Gebäudekomplex verantwortlich.

Berühmt und bei seinen Gästen begehrt sind die Kümmelweck mit Schwartenmagen, die Steaks à la chef, die Grillhendl oder der selbst angesetzte Bärlauchschnaps. Wagner nimmt die umfangreichen Sanierungsarbeiten in der Ostertalhalle ab 1. April - mit denen auch eine Renovierung der Gaststätte einhergeht - zum Anlass, um den Schritt in den Wirte-Ruhestand zu gehen. Seine Tätigkeit als Hallenwart wird er noch eine Weile fortsetzen, "denn während der Bauarbeiten muss ja jemand da sein, der sich hier auskennt". Seine Nachfolge als Wirt ist noch nicht geklärt.

Wie schwer es werden wird, "einen neuen Sepp zu finden", weiß auch Ortsvorsteher Rolf Alpeter. "Sepp war auch ein ganz wichtiges Element für die Vereinslandschaft in Hangard . Wenn ich in Hangard etwas wissen will, rufe ich den Sepp an, der weiß alles." Was er in seinem Ruhestand machen will, das weiß der 66-Jährige schon genau: "Dann werde ich endlich Zeit haben, um mich meinem Hobby, der Rosenzucht, widmen zu können, und ich werde mit Sicherheit viel Zeit beim Angeln am Hangarder Fischweiher verbringen."