Der Bau einer Kita im Stadtparkt Neunkirchen findet nicht nur Zustimmung

Stadtpark : Geplanter Kitabau im Stadtpark beschäftigt Stadtrat

In der Sache ist man sich einig: In der Neunkircher Innenstadt muss eine Kita samt Krippe gebaut werden. Das war der Tenor in der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Dessen Mitglieder hatten allesamt einige Tage vor der Sitzung ein Schreiben der Interessengemeinschaft Stadtpark erhalten, die sich für die dauerhafte Erhaltung des Parks einsetzt.

Denn genau dort soll, nach jetzigem Kenntnisstand, die Kita gebaut werden. Das bestätigte auch Oberbürgermeister Jürgen Fried (SPD), der von Ratsmitglied Siegfried Schmidt (FDP) um eine Stellungnahme zu dem Schreiben gebeten wurde. Man versuche, ein verträgliche Lösung zu finden, betonte Fried. Bei der jetzigen Planung seien bei einem Kita-Bau 7,5 Prozent des Parks betroffen. Sollte auch der Rosengarten betroffen sein, könne dieser verlegt werden. Bürgermeister Jörg Aumann (SPD) merkte an, dass eine Diskussion mit Bürgern im Komm-Kulturzentrum zu diesem Thema (wir berichteten) sehr sachlich verlaufen sei. Dabei seien auch alternative Vorschläge gemacht worden, wo eine Kita in der Innenstadt gebaut werden könne. „Man muss sehen, was am Ende die beste Lösung ist“, so Aumann. Karl Albert (CDU) meinte, man müsse den Bürgern für ihr Engagement dankbar sein und sie in die Entscheidung mit einbeziehen.

OB Fried sagte noch, es sei nicht gut, wenn das Ganze zum Wahlkampfthema werde.

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