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Das Programm der Neunkircher Kulturgesellschaft

Kulturprogramm : Von Sky du Mont bis Death Metal

Die Neunkircher Kulturgesellschaft hat das Programm fürs erste Halbjahr vorgestellt. Rund 60 Veranstaltungen für jeden Geschmack.

Vieles bleibt wie es war, einiges hat sich geändert. Das Programm der Neunkircher Kulturgesellschaft fürs erste Halbjahr 2020 liegt druckfrisch vor. Rund 60 Veranstaltungen der Gesellschaft selbst stehen drin. Hinzu kommen Vermietungen. „Mehr geht nicht mehr“, sagt Geschäftsführer Markus Müller beim Redaktionsbesuch. Vier Mann stark ist das Veranstaltungsteam unter Leitung von Klaus Braße, das sich um die Bespielung von Gebläsehalle und Reithalle kümmert.

Breit gefächert „wie gewohnt“ (Müller)  ist das Programm, reicht von internationalen Stars wie Gregory Porter bis hin zu lokalen Größen wie Amby Schillo. Beliebt ist die Stadt bei Comedians. Die haben, wie beispielsweise Markus Krebs, oft in der Reithalle angefangen, füllen inzwischen längst die Gebläsehalle und „kommen immer gerne wieder“, wie Braße weiß. Wie gut Veranstalter und Spielorte weit über die Grenzen des Landes hinaus ankommen, das zeige sich immer wieder anhand der Anfragen durch die Agenturen selbst.  Vielfalt ist ein wichtiges Thema für die Herren der Kulturgesellschaft, ganz besonders deutlich gemacht werden soll das durch den neuen Leitgedanken „Kultur macht Liebe“. Die Vielfalt, so Müller, zeige sich beim Programm, „das reicht von Sky du Mont bis hin zu Punkrock, einfach für jeden was“. Wobei, so unterstreicht Braße, beim neuen Geschäftsführer Qualität vor Quantität komme. Breiteren Raum erhält im kommenden Halbjahr wieder der Jazz. „Sozusagen ein Blick zurück nach vorne“, so Müller dazu und meint damit, dass Neunkirchen einst eine Jazz-Hochburg gewesen sei. Mit sechs Veranstaltungen im kommenden Halbjahr will man wieder einen Schritt in diese Richtung tun.

Offen ist man auch immer für das Besondere. Wie für GlasBlasSing und ihren „Flaschmob“, die vier Musiker haben jede Menge Instrumente aus Flaschen gebaut. Oder für Mario Basler, der „passend zum EM-Jahr“ (Müller) mit seinem Programm „Basler ballert“ kommt. Stars wie Stefan Sulke, Matthias Reim und Klaus Hoffmann machen in Neunkirchen Station.  Ansonsten gibt es Musik von „Death Metal bis zum Indie-Rock“, zählt Tim Masson auf. Und auch das Musical erhält weiter Raum in der Musical-Stadt, ob mit von der Kulturgesellschaft präsentierten Stücken wie „Schneewittchen“, „Conni – das Schulmusical“ und „Elvis Presley“ oder Gastspielen wie das des Theatervereins Spieltrieb aus Waldmohr mit „Damals.Heute.Ewig“.

Endlich hier: Torsten Sträter – und schon ausverkauft. Foto: Kulturgesells haft/Diverse
Die Agentur mag die Halle: Matthias Reim kommt (27. Mai). Foto: Kulturgesells haft/Diverse
Gebläsehalle statt Reithalle: Tahnee (7. Februar). Foto: Kulturgesells haft/Diverse
Betört die Damenwelt: Sky Du Mont liest „Dorian Gray“ (4. März). Foto: Kulturgesells haft/Diverse
Nachspielzeit ist möglich: Mario Basler ballert am 17. März. Foto: Kulturgesells haft/Diverse
„Die schönste Stimme des Jazz“, Greogiry Porter, kommt mit Band am 10. März. Darauf ist man bei der Kulturgesellschaft sehr stolz. Die Veranstaltung ist allerdings bereits ausverkauft. Foto: Kulturgesells haft/Diverse
Das Programm von Chorwurm am 11. Januar heißt „Chorwurm in Love“ und passt zum neuen Leitgedanken „Kultur macht Liebe“. Foto: Kulturgesells haft/Diverse
Neben internationalen Stars gibt es auch Platz im Programm für lokale Größen. Nino Deda & Michael Marx  (6. März) gehören  zu letzteren. Foto: Kulturgesells haft/Diverse
Meister der Phantastik kommen am 8. April in die Reithalle: Markus Heitz, Bernhard Hennen und Kai Meyer sind zusammen auf Tour und machen in der Reithalle Station. Foto: Kulturgesells haft/Diverse

Was es zurzeit vorerst nicht mehr gibt, das sind die Themenkarten, die drei Veranstaltungen vergünstigt zusammenpackten. „Da war kein echtes Interesse mehr“, sagt Masson.  Einige Veranstaltungen im neuen Heft sind bereits ausverkauft. „Für Gregory Porter, Torsten Sträter und Markus Krebs gibt es schon keine Karten mehr“, sagt Michael Hohmann. Bei einigen anderen heißt es: schnell sein.