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Das Konzert war ein reiner Musik-Genuss

Das Konzert war ein reiner Musik-Genuss

Violinistin Katharina Gesell begeistert ihr Publikum in Furpach mit Spielintelligenz und brillanter Technik.

Ihr Publikum hat sie bereits überzeugt, jetzt heißt es nur noch ihre Professoren zu überzeugen. Mit ihrem Abschlussprogramm für den Bachelor im künstlerisch pädagogischen Profil Violine begeisterte Katharina Gesell am Sonntagabend in der katholischen Kirche Sankt Josef in Furpach ihre Publikum.

Die sympathische Violinistin hatte bereits mit sechs Jahren ihren ersten Instrumentalunterricht und studiert aktuell an der Musikhochschule Saarbrücken in Violine (künstlerisch-pädagogisches Profil) bei Andreas Götzinger sowie in Elementarer Musikpädagogik. Mit Werken von Bach, Mendelssohn, Mozart und Webern will die 1991 in Karlsruhe geborene Musikpädagogin nun ihren Bachelor abschließen.

Die ,,Generalprobe" am Sonntagabend wurde von Thomas Layes am Klavier und der Sopranistin Elana Harsanyl begleitet. Sehr eindrucksvoll schon der musikalische Auftakt mit der Partita für Violine solo, d-Moll von Johann Sebastian Bach. Schon mit ihrem ersten Bogenansatz der Solovioline punktete Gesell mit einer äußerst differenzierten Ausgestaltung von Dynamik, Klang und Ausdruck und machte die Partita zu einem wahren Musik-Genuss. Werke von Johann Sebastian Bach zählen für Katharina Gesell zu einer Herausforderung: ,,Diese Kompositionen sind technisch anspruchsvoll." Etwas moderner überzeugte die Künstlerin ihr Publikum bei Anton Weberns vier Stücken für Geige und Klavier und begeisterte mit Spielintelligenz und brillanter Technik. Technisch ausgereift auch die leidenschaftliche Interpretation von Wolfgang Amadeus Mozarts ,,Non temer, amato bene", einer Arie für Sopran und obligate Violine, bei der Katharina Gesell gesanglich auf großartige Weise von der Sopranistin Elana Harsanyl begleitet wurde.

Herausragend auch die tolle Harmonie mit Thomas Layes am Klavier, die bei Radion Schtschedrins ,,Im Stile von Albèniz für Violine und Klavier" sehr deutlich zu spüren war. Das war ein beeindruckender Schlusspunkt eines insgesamt bemerkenswerten Konzertes, das von Dekanatskantorin Melina Wack arrangiert worden war.