Dank Stiftungsgeldern geht noch was

Dank Stiftungsgeldern geht noch was

Die Stiftung „Evangelisch in Neunkirchen“ finanziert Zoobesuche, Abschlussfahrten und Ausflüge für Kindergärten und Jugendliche der Kirchengemeinde. Auch diakonische Projekte kommen nicht zu kurz.

Die Stiftung "Evangelisch in Neunkirchen " hat in diesem Jahr rund 8000 Euro an Zuwendungen erhalten. Die beachtliche Summe geht vor allem auf zwei Großspenden aus dem Kreis Neunkirchen zurück. "Die Familie Dieudonné hat 3500 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit gespendet", erläutert Hans-Jürgen Ruppenthal, Schatzmeister der Stiftung, beim SZ-Besuch. Das Geld solle den drei Kindergärten der evangelischen Kirchengemeinde zugute kommen. Hierzu zählen die Kita "Arche Noah", das Haus des Kindes und die Kita "Hand in Hand".

Auch die Familie Commerçon aus Ottweiler möchte mit einer Summe von 3700 Euro helfen. "Das Geld wird in den Erhalt der Stengelkirche in Wellesweiler fließen", merkt Uwe Schmidt, der Vorsitzende der Stiftung, an. Die restliche Summe geht aus Einzelspenden hervor.

Pfarrer Uwe Schmidt ist auf alle Fälle zufrieden mit der Stiftungsentwicklung. "Als die Idee zu "Evangelisch in Neunkirchen " aufkam, gab es viele kritische Stimmen", erinnert er sich. Gerade Neunkirchen habe viele soziale Probleme, wer solle da in eine Stiftung investieren, sei ein Kritikpunkt gewesen. "Aber wir haben Erfolg. Unser Stiftungskapital ist heute das zehnfache als das vor sieben Jahren", stellt er stolz fest. Die Motivation war und ist ganz einfach. "Wir möchten diakonische Projekte unterstützen, vor allem Kinder- und Jugendarbeit ist uns wichtig", sagt der Stiftungsvorsitzende. Grund für die Stiftungsgründung seien auch die sinkenden Einnahmen der evangelischen Kirche im Hinblick auf die Kirchensteuer gewesen. So sei die Finanzierung für gemeinnützige Projekte nicht mehr sichergestellt gewesen, merkt Schmidt an.

"Evangelisch in Neunkirchen " hat 2014 rund 4000 Euro in die Jugend- und Kinderarbeit investiert. Neben Zuwendungen für Abschlussfahrten in den Kindergärten und für das Unikum ist auch Geld in die Ausstattung geflossen. "In der Kita Hand in Hand haben wir zum Beispiel eine Malecke finanziert", berichtet Hans-Jürgen Ruppenthal. Zusätzlich biete die Kita Arche Noah jährlich einen Erste-Hilfe-Kurs für die Kinder an. "Hierfür geben wir auch Geld ", teilt Uwe Schmidt mit. Aber auch diakonische Projekte dürften nicht zu kurz kommen. Erst vergangene Woche hat sich die Stiftung finanziell am Hüttenberger Mittagstisch beteiligt. "Wir können uns auch in Zukunft vorstellen, dass wir die Weihnachtsfeier der Neue Arbeit Saar unterstützen", betonte Schatzmeister Ruppenthal.

Im kommenden Jahr steht vor allem die Innensanierung der Christuskirche an erster Stelle. Hierfür benötigt die Stiftung weiterhin Spenden.

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