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Dächer sind ihr Ding

Von links: OB Fried im Gespräch mit Andrea, Armin, Michael und Tina Sehte. Foto: Thomas Seeber
Von links: OB Fried im Gespräch mit Andrea, Armin, Michael und Tina Sehte. Foto: Thomas Seeber FOTO: Thomas Seeber
Wiebelskirchen. Seit 40 Jahren sorgt der Firma Sehte dafür, dass ihre Kundschaft ein Dach über dem Kopf hat. Bei einem Firmenbesuch erfuhr OB Fried etwas übers Dachdeckerhandwerk und wurde um Erleuchtung gebeten. Marc Prams

Angefangen hat es bei der Horst Sehte GmbH in Wiebelskirchen genau wie bei Microsoft : in einer Garage. Vor 40 Jahren gründete dort, in der Lessingstraße, der Namensgeber seine Dachdeckerfirma. Heute befindet sich der Betrieb zwar ein paar Häuser weiter, in der Schillerstraße, im ehemaligen Gaswerk-Gebäude, aber noch immer steht der gleiche Name auf dem Firmenschild, wenngleich Vater Horst 2004 alles an seine Söhne Michael und Armin übergeben hat.



Und die beiden stellten ihren Familienbetrieb gestern Oberbürgermeister Jürgen Fried vor. Neun Mitarbeiter beschäftigen die Brüder Sehte derzeit, darunter auch ihre Ehefrauen Tina und Andrea. "80 Prozent unserer Aufträge sind Neueindeckungen", sagte Michael Sehte, der sich mit der momentanen Auftragslage zufrieden zeigte. "Wer uns jetzt einen Auftrag erteilt, muss sich zwar auf etwas Wartezeit einstellen, aber in Notfällen sind wir schnell vor Ort", erklärte Armin Sehte.

Überwiegend sei man im Kreis Neunkirchen tätig, sagte Michael Sehte, etwa 95 Prozent der Kundschaft seien private Bauherren, für Bauträger arbeite die Firma eher selten.

Ob es ein Anliegen gibt, das an die Stadt gerichtet sei, wollte OB Fried wissen. "Zwar wurde die Straßenbeleuchtung in der Schillerstraße erneuert", antwortete Michael Sehte, "aber leider nur bis zur Aldi-Filiale." Vor ihrem Betrieb sei es daher immer dunkel, was Einbrechern die "Arbeit" erleichtere, wie sich bei einem Einbruch im vorigen Jahr zeigte. "Eine Lampe, die den Platz hier beleuchtet - mehr möchten wir gar nicht."