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Containerstandort ärgert Anwohner

Containerstandort ärgert Anwohner

Von wegen „Picobello“: Schmutziges Altpapier stapelt sich neben dem Container in der oberen Parallelstraße in Neunkirchen und weht auch auf die angrenzenden Grundstücke. Ein Leser-Reporter- Tipp von Raimund Eich.

. Als "unerträglich" bezeichnet SZ-Leserreporter Raimund Eich die Zustände rund um den Containerstandort in der oberen Parallelstraße in Neunkirchen .

Seit vielen Monaten sei dieser den Anwohnern, aber auch Besuchern, Passanten und Fahrgästen in Linienbussen ein Dorn im Auge, ohne dass die hierfür Verantwortlichen Abhilfe schaffen würden. Der immer wieder wild abgelagerte Müll hinter dem seit langer Zeit nicht mehr geleerten Papiercontainer werde bei entsprechender Witterung auf die angrenzenden Grundstücke geweht und müsse von den Anwohnern selbst auf eigene Kosten in ihren Mülltonnen entsorgt werden. "Dieser Zustand ist für alle Betroffenen unerträglich und erfordert eine sofortige und dauerhafte Abhilfe, die selbst durch regelmäßige Entleerungen seitens des EVS jedoch nicht gewährleistet wäre", schreibt Eich. Grundsätzlich müssten sich die Verantwortlichen nämlich fragen lassen, weshalb sie ausgerechnet unter einer sehr schönen und städtebaulich ansprechenden Baumallee in der Innenstadt einen Containerstandort platziert haben, zudem noch hinter Parkplätzen am Straßenrand, die eine freie Zufahrt der Entsorgungsfahrzeuge häufig behindern.

Raimund Eich schreibt: "Unverständlich für alle Anwohner bleibt, dass die Stadt Neunkirchen sich einerseits gerne mit regelmäßigen Picobello-Aktionen schmückt, aber andererseits ein bewusst und dauerhaft vernachlässigter Containerstandort billigend in Kauf genommen wird und so von den Betroffenen, die darunter zu leiden haben, nur kopfschüttelnd als tatsächlich nicht nachvollziehbares Desinteresse an Sauberkeit und Ordnung in unserer Stadt gewertet werden kann."

Den Tipp für diesen Artikel bekamen wir von Leser-Reporter Raimund Eich aus Neunkirchen . Wenn Sie Interessantes zu erzählen haben, hinterlassen Sie eine Sprachnachricht unter Tel.

(06 81) 5 95 98 00, mailen Sie an leser-reporter@sol.de oder nutzen Sie das Formular: www.saarbruecker-zeitung.de/leserreporter