City-Wache und verstärkte Präsenz des Ordnungsdienstes gefordert

City-Wache und verstärkte Präsenz des Ordnungsdienstes gefordert

Geplante Bauprojekte, aber auch die Sicherheitssituation in der Innenstadt – Schwerpunkte Lübbener Platz und untere Bahnhofstraße – standen auf der Tagesordnung zur Sitzung des Ortsrates Neunkirchen.

Zum Abschluss des Sitzungsjahres hatte sich der Ortsrat Neunkirchen am Donnerstag noch einmal mit Bau- und Flächennutzungsplänen zu befassen. Was wo vorgesehen ist, erläuterte Stadtplaner Jörg Lauer. Zunächst befürwortete der Ortsrat einstimmig die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans für den Bereich Menschenhaus. Zu dem vorhandenen Anwesen sollen ein weiteres Restaurant, ein Hotel, ein Veranstaltungsraum und Pferdeboxen für Pensionspferde entstehen. Außerdem werden bis zu 500 Parkplätze für Großveranstaltungen benötigt.

Ebenso einmütig hat der Ortsrat der Änderung des Bebauungsplans am Neuen Markt zugestimmt. Seitlich der Bürgermeister-Ludwig-Straße wird dort ein Bereich als Sondergebiet Einzelhandel ausgewiesen, um die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes zu ermöglichen. Eine Entscheidung über den möglichen Betreiber ist noch nicht gefallen, erklärte Stadtplaner Lauer. Nach Ansicht von Ortsvorsteher Volker Fröhlich ist das eine dringend notwendige Maßnahme, weil in der Mittelstadt kaum noch Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind.

Ein Antrag befasste sich mit der Situation in der Innenstadt und insbesondere auf dem Lübbener Platz. Die CDU-Fraktion begrüßt die Einrichtung einer Citywache in der Wellesweilerstraße, will aber von der Verwaltung wissen, ob damit auch eine verstärkte Präsenz des Ordnungsdienstes einhergeht. Mittlerweile würden viele Geschäfte in der unteren Bahnhofstraße von den Kunden gemieden, die sich nicht mehr sicher fühlten, erklärte Fraktionssprecher Olaf Karthein. Vornehmlich Frauen würden oftmals verbal und körperlich belästigt. Deshalb fordert die CDU-Fraktion die Stadt auf, geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Ortsvorsteher Fröhlich wies auf die wilden Müllablagerungen in der Hospitalstraße hin, über die er das Ordnungsamt und Bürgermeister Aumann bereits informiert habe.