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CDU: „Schallende Ohrfeige für das städtische Bauamt“

CDU: „Schallende Ohrfeige für das städtische Bauamt“

Nach Ansicht des CDU-Stadtverbandes Neunkirchen gefährdet die Stadtverwaltung den städtischen Haushalt durch die „anscheinend unausgegorene Durchführung der Baumaßnahmen an der Marienkirche“. Die SZ berichtete am Freitag über das Thema.

. Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Neunkirchen , Henrik Eitel, erklärt dazu in einer Pressemitteilung: "Die Rüge des Denkmalschutzes ist eine schallende Ohrfeige für das Baudezernat. Der Stadt droht in finanziell schwieriger Zeit nun nicht nur der Verlust von Fördermitteln in erheblicher Höhe, sondern sie muss zusätzlich die Kosten eines in der optischen Ausführung fragwürdigen Podestes zahlen."

Dass die Stadtverwaltung in ihren öffentlichen Einlassungen durch die Hintertür auch noch die Schuld auf den Pfarrer schieben will, ist nach Ansicht des CDU-Stadtverbandes äußerst schlechter Stil. Denn immerhin sei allein die Stadt Eigentümer des Platzes und Bauherrin - damit habe sie die aktuellen Zustände auch alleine zu verantworten. Es liege damit auch an der Stadt, alle für eine ordnungsgemäße Durchführung notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

Henrik Eitel weiter: "Der CDU-Stadtverband fordert den Oberbürgermeister auf, sich für die Schuldzuweisungen an die Pfarrgemeinde zu entschuldigen. Seit über zwei Jahren wird zurecht von der Pfarrgemeinde eine Erneuerung des Marienplatzes gefordert. Die Stadt hatte genügend Zeit, ordentlich und unter Einbeziehung aller Betroffenen und aller Vorkehrungen zu planen. Stattdessen wurde nun möglicherweise für ein unausgegorenes Konzept öffentliches Geld verschwendet." Eitel fordert die Stadtspitze auf, nun Schadensbegrenzung zu betreiben. Auch die Mariensäule soll nach Auffassung der Christdemokraten wiederhergestellt werden.