Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Blumig ins Frühjahr

Kreis Neunkirchen. Die Freude ist groß: die ersten Sonnenstrahlen des Jahres machen Lust auf Frühling. Auch in den Beeten und Blumenkübeln der Gemeinden wird es langsam bunter. Dauerrenner sind Narzissen und Geranien. Sarah Umla

In Neunkirchen-City fangen die Grünarbeiten Ende März an. "Es besteht die Gefahr, dass es noch acht bis zehn Tage Frost gibt", weiß Markus Müller, Leiter der Stadtpressestelle. Da wolle man lieber auf Nummer Sicher gehen und regulär in der 13. Kalenderwoche anfangen. "Die Mitarbeiter des Zentralen Betriebshofes lassen Neunkirchen aber auch in diesem Jahr wieder aufblühen", so Müller. Rund 13 000 Blumen wie Stiefmütterchen, Hornveilchen, Vergissmeinnicht, Tausendschön, Narzissen und Tulpen sollen rechtzeitig zu Ostern für erste Farbtupfer sorgen. Nach den Eisheiligen werden dann die Frühjahrspflanzen durch den Sommerflor abgelöst.

In Merchweiler sind hingegen schon Krokusse und Osterglocken zu sehen. 20 000 Narzissen gehören dort zum festen Bestand und blühen jedes Jahr. "Sie sind schon seit Langem in den Kübeln gepflanzt", so Bauhofleiter Klaus Scheidt. Im vergangenen Herbst sind noch 6000 Blumenzwiebeln dazu gekommen. "Sie überbrücken aber nur die Zeit bis zum 15. Mai", erklärt Scheidt. Denn dann werde der Sommerflor mit Geranien oder Fuchsien gepflanzt. Neben dem Wemmetsweiler Rathaus zeigt sich anschließend auch die Hauptstraße in Merchweiler dank Frühlingsblumen in bunter Vielfalt.

Auch in Ottweiler wurde bereits im Herbst gesetzt. 30 Blumenkästen mit Stiefmütterchen zieren die Wilhelm-Heinrich-Straße. "Wir verzichten in diesem Jahr aus Kostengründen auf Frühlings- und Oster-Bepflanzung", so der Ottweiler Bauhofsleiter Conrad Reinshagen. Auch das Beet mit dem Ottweiler Wappen wird in diesem Jahr nicht bepflanzt. "Die Baustelle Eingang Schlossstraße macht es unmöglich", so Reinshagen. Sommerflor wie Petunien und Hängegeranien wird ab Ende April/Anfang Mai gepflanzt.

Auch in Illingen wird gespart. "Wir haben nur noch ganz minimalistische Frühlingsbepflanzung an wenigen ausgewählten Stellen wie zum Beispiel in der Burganlage oder am Rathaus", sagt Thomas Keller, Pressesprecher der Gemeinde. Aus Kostengründen werde der Wechselflor in Illingen fast ganz eingespart. Ansonsten gebe es ausdauernde Stauden oder Wiesenflächen mit Narzissen wie im Burgpark.

Der Bauhof Schiffweiler befindet sich derzeit noch in den Vorbreitungen. Der Sommerflor, rund 2500 Pflanzen, soll im Mai gesetzt werden, unter anderem zieren dann Geranien den Bahnhof und Ortseingang Schiffweiler. "Wir möchten aber noch die Frostperiode abwarten bevor es dann losgehen soll", heißt es von Seiten der Gemeinde. An der Lindenhalle und der Schule Schiffweiler wurden schon Ende Herbst Narzissen gesetzt, die jetzt langsam zu blühen beginnen.

In Spiesen-Elversberg bleibt die Herbst-Winter-Bepflanzung, 4 000 Veilchen, noch bis Mitte Mai. Derzeit werden dennoch neue Zwiebeln in die Kübel gesetzt. Primeln, Osterglocken und Tulpen verschönern in wenigen Wochen die Gemeindemitte. "Nach den Eisheiligen kommen dann 6 000 neue Pflanzen hinzu, vor allem Petunien und Margeriten", sagt Hans-Günter Eisenhut, Gärtnermeister, schon voller Tatendrang. Oft komme es aber auch zu Vandalismus an den Blumenkübeln. "Viele verwenden die Blumenbeete als Abkürzung", meint Eisenhut schockiert. Aber auch zu Diebstählen komme es, stimmt Klaus Scheidt aus Neunkirchen zu: "Das sieht einfach nicht schön aus."