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Bischöfliches Lob für das Dekanat Neunkirchen

Bischöfliches Lob für das Dekanat Neunkirchen

Kirche braucht neue Orte, war sich der Weihbischof bei einem Besuch in Neunkirchen sicher. Ein schönes Beispiel sei hier das Momentum an der Bliespromenade.

Ein dickes Lob für die Umsetzung der neuen Idee verteilte Weihbischof Robert Brahm an die Seelsorgerinnen und Seelsorger im Dekanat Neunkirchen . Brahm war gekommen, um mit Pfarrern, Diakonen, Gemeindereferentinnen und Pastoralreferenten seine jüngste Visitationsreise auszuwerten. Es sei wichtig, "neue Orte von Kirche entstehen zu lassen", betonte Brahm bei der Vorstellung seiner Erfahrungen während der Reise durchs Dekanat. Dabei solle man durchaus experimentieren, auch mit der Gefahr, dass Projekte scheitern können. Gelungene Konzepte sollen dann möglichst auf viele Schultern verteilt werden, damit die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger wiederum neue Projekte angehen können. Der Kirchenladen "Momentum" an der Bliespromenade sei ein gutes Beispiel für eine neue Form, in der Kirche erlebt werden kann. Die Einrichtung werde vom ganzen Dekanat mitgetragen und sei auch für die Seelsorgerinnen und Seelsorger zu einem "lebendigen Treffpunkt" geworden. Wenn man Neues machen wolle, müsse man auch bereit sein, andere Aufgaben zuzulassen oder einzuschränken, meinte Brahm. Nicht alle Seelsorgerinnen und Seelsorger müssten dasselbe machen und anbieten, beschrieb Dechant Olaf Harig einen Weg zu mehr Innovation in der Seelsorge. Im Frühjahr soll dazu weiter beraten werden.