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Wellesweiler Open-air: Bis die Nacken schmerzen

Wellesweiler Open-air : Bis die Nacken schmerzen

Zum dritten Mal in Folge findet von 10. bis 12. August das Wellesweiler Open-Air statt. Es gibt noch mehr Bands bei dem Metal/Rock-Festival. Und vor allem: In diesem Jahr auch eine Camp-Möglichkeit.

Die Fahne kündet schon seit Wochen davon. Einige Tage nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM verdrängte sie die auf Halbmast wehende deutsche Fahne im Garten der Familie Disqué-Sommer: Denn sie haben es erfunden und es ist bald wieder so weit: Wellesweiler Open-Air. Vom 10. bis 12. August, um genau zu sein. Und in diesem Jahr hat Initiatorin Kerstin Disqué-Sommer noch einen drauf gesetzt. In jeder Hinsicht. Zum einen: Dieses Jahr ist für Übernachtungsmöglichkeiten gesorgt. Diesen Wunsch hatten die Besucher bereits nach der ersten Auflage geäußert — schließlich ist sowas bei den großen Festivals wie auch dem Vorbild Wacken Open-Air gang und gäbe. Dieses Jahr endlich hat es geklappt. Auf der Facebook-Seite der Veranstalter ist der Plan. Der so genannte Campground liegt auf der Wiese zwischen den beiden Sportplätzen, geparkt werden darf auf dem Schulhof der Alex-Deutsch-Schule, sogar duschen ist möglich und zwar beim SSV, der hier sein Vereinsheim hat. Das Festival ist wie gehabt fußläufig davon auf dem Berthold-Günther Platz. Gut, wenn man einen Ortsvorsteher hat, der den ehrenamtlichen Einsatz vieler Helfer für dieses Festival tatkräftig unterstützt. Dieter Steinmaier, noch relativ frisch gebackener 70-Jähriger, war maßgeblich mit am Camp-Konzept beteiligt. Pro Zelt wird eine Kaution in Höhe von 30 Euro fällig, dazu kommt eine Müll-Kaution über fünf Euro. Wer alles sauber hinterlässt, kann dann zu einer Gebühr von schlappen 15 Euro drei Tage lang campen, duschen und Toilette benutzen. Und ein Schmankerl gibt es noch obendrauf: In Zusammenarbeit mit dem Sportverein wird morgens für kleines Geld ein Frühstück angeboten. Wer noch kurzfristig Infos braucht: Headquarter@wellesweier-open-air.com.

Drei Tage lang spielen 18 Bands (eine mehr als letztes Jahr) — bei freiem Eintritt. „Das Wellesweiler Open-Air ist ein kleines, über drei Tage stattfindendes Metal-/Rockfestival, auf welchem vor allem lokale, aber auch überregionale Bands die Bühne rocken“, definiert es die „Mutter“ des Festivals, Kerstin Disqué-Sommer. Wie auch schon im vergangenen Jahr beim SZ-Treffen vorm Festival ist sie voll des Lobes für alle die, die hier drei Tage lang ehrenamtlich helfen werden. Stolz kann sie sein auf die Bands, die kommen. Unter ihnen beispielsweise Messenger, Bad Butler, Blessed hellride, Surrender the Crown, Thornbridge und Addict.

Das Line-Up steht bereits seit vielen Wochen fest. Es gehen längst Bewerbungen für 2019 ein. Los geht das Open-Air am Freitag, 10. August, 14 Uhr. Offizielle Eröffnung und Begrüßung sind dann um 16.30 Uhr. Dann treten auch die Wellesweiler Firefighters auf, der Spielmannszug der Feuerwehr läutet traditionell das Festival ein (eine Hommage an den großen Bruder Wacken-Open-Air). Musik gibt es dann ab 18 Uhr, die letzte Band beginnt um 22.15 Uhr. Am Samstag geht es um 15 Uhr los, letzte Band 22 Uhr. 14.10 Uhr ist Start am Sonntag, die letzte Band spielt ab 20.05 Uhr. (Exaktes Line-Up siehe Infokasten.)

Besseres Wetter als bei der zweiten Auflage im vergangenen Jahr, das fänden die Veranstalter super. Da hatte es die ersten beiden Tage geregnet. Was aber der Stimmung nicht wirklich Abbruch tat. „Wir wünschen euch drei Tage Spaß und ganz viel Nackenschmerzen, denn dann war es geil“, heißt es auf der Facebook-Seite. Nun denn: So sei es!