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Besondere Erwähnung für „Diamant“ bei Wettbewerb Créajeune

Créajeune : Besondere Erwähnung für „Diamant“

Beim Film-Wettbewerb Créajeune durften die Teilnehmer des VHS-Workshops eine Urkunde in Empfang nehmen.

Aufs Treppchen hat es für die Neunkircher Nachwuchsfilmer dann letzten Endes doch nicht gereicht, trotzdem ist VHS-Leiterin Elke Leonhardt-Jacob ganz schön stolz auf „ihre“ Jungs. Schließlich haben es die Teilnehmer des Volkshochschul-Kurses vom letzten Sommer zumindest auf die Bühne geschafft und dort für ihre Teilnahme beim Wettbewerb Créajeune (wir berichteten) eine Urkunde für eine besondere Erwahnung aus den Händen von Staatssekretär Jan Benedyczuk in Empfang zu nehmen.

Begonnen hatte für sieben Jungs im Alter von zehn bis 14 Jahren alles mit der Teilnahme am Kurs „Und Action! Drehe Deinen eigenen Videofilm“. Der fand eine Woche lang während der Sommerferien im vergangenen Jahr statt. Schnell war Julius Becker, Justin Borkowski, Robin Fuchs, Maximilian Heinze, Lauritz Meng, Jason Steinbach und Marlon Stenger klar: Es soll ein Krimi werden. Das Drehbuch wurde geschrieben, Drehorte gesucht, Requisiten beschafft, der Film gedreht. Lediglich bei Schnitt und Musik hat Dozentin Francoise Fournelle ein gutes Stück mitgeholfen. Regie, Kamera, Ton – das haben die Jungs alles selbst gemacht. Sieben Minuten Spielfilm sind es schließlich geworden. „Diamant“ heißt der Krimi, in dem die Meisterdiebe einen neuen Plan haben, aber der Multimillionär hat längst mit ihnen gerechnet. Fournelle, Mediengestalterin und mit langjähriger Dozentenerfahrung vor allem auch mit den Film-Jobs für Jugendliche bei der VHS, war begeistert von dem, was ihre Schützlinge auf die Beine gestellt haben. Und meldete den Beitrag im grenzüberschreitenden Wettbewerb Créajeune an. Der findet in vier Kategorien statt, in Trier, Luxemburg, Frankreich und dem Saarland. Die Filme der Kategorie Kinderfilme, zu der auch „Diamant“ gehörte, wurden dann in Saarbrücken gezeigt. 26 Beiträge waren es insgesamt. Prämiert wurden, so erzählt Leonhardt-Jacob der SZ auf Anfrage, drei in unterschiedlichen Kategorien: bester Film, Preis für Humor und Ironie, bester Animationsfilm. „Unser Beitrag war ein Krimi und deshalb kam nur eine Kategorie in Frage“, erläutert die VHS-Leiterin.

Deshalb dürfen die Jungs auch wirklich stolz sein auf die Urkunde. „Eine tolle Wertschätzung“, findet Leonhardt-Jacob. Drei der Teilnehmer waren zur Preisverleihung nach Saarbrücken gekommen und freuten sich, auf die Bühne gerufen zu werden. Einer von ihnen hat sich gleich im Anschluss bereits für den neuen Workshop in den Sommerferien angemeldet. Der findet statt vom 6. bis 10. Juli, täglich von 9 bis 13 Uhr und ist gedacht für Jugendliche von zehn bis 14 Jahren – „natürlich auch für Mädchen“, bekräftigt Leonhardt-Jacob, „dass es diesmal nur Jungs waren, war Zufall.“

nk-vhs.de