Ortsrat: Besondere Auszeichnung für Ex-Ortsvorsteher Klaus Becker

Ortsrat : Besondere Auszeichnung für Ex-Ortsvorsteher Klaus Becker

Seit August 1999 und zuvor bereits von Juli 1994 bis Dezember 1995 gehörte Klaus Becker dem Ortsrat Furpach-Ludwigsthal-Kohlhof an, davon 18 Jahre als Ortsvorsteher. Von Dezember 1995 bis Juli 1999 war er Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion.

Bei den Kommunalwahlen im Mai hatte Becker auf eine erneute Kandidatur verzichtet. In der Ortsratssitzung am Montag wurde der 68-Jährige offiziell verabschiedet und gleichzeitig zum Ehren-Ortsrat ernannt. Mit dieser Auszeichnung würdigte die Stadt Neunkirchen die langjährigen Verdienste und das kommunalpolitische Engagement des SPD-Politikers, der im Januar 2002 als Nachfolger von Arno Spengler zum Ortsvorsteher gewählt worden war. Alexander Lehmann, der SPD-Fraktionssprecher im Ortsrat und stellvertretende Ortsvorsteher, erinnerte an „große und kleine Errungenschaften“ in 18 Jahren als Ortsvorsteher und bescheinigte seinem Parteifreund „großes Engagement und ganz viel Herzblut für das Gemeinwohl“. Auch Oberbürgermeister Jörg Aumann würdigte die Verdienste des langjährigen Ortsratsvorsitzenden, der sich in der Politik und in der Bevölkerung große Anerkennung erworben habe. Dass auch die drei übrigen Neunkircher Ortsvorsteher Volker Fröhlich, Rolf Altpeter und Dieter Steinmaier sowie die Ehren-Ortsräte Olaf Rammo und Hartmut Ulrich zu seiner Verabschiedung gekommen waren, wertete der Oberbürgermeister als Respektbezeugung vor dem ehemaligen Kollegen. „Es gab nie ein Nein, wenn man dich gebraucht hat“, bescheinigte Aumann dem scheidenden Kommunalpolitiker, ehe er Klaus Becker die Ernennungsurkunde zum Ehren-Ortsrat überreichte. „Ich habe es gern gemacht und ich habe mich wohlgefühlt“, erklärte ein sichtlich bewegter Ortsvorsteher im Ruhestand, ehe er seinem Nachfolger Peter Pirrung von der CDU „viel Erfolg und stets eine gute Hand“ wünschte.

Zuvor hatte der Ortsrat Furpach-Ludwigsthal-Kohlhof als letzter Neunkircher Ortsrat einstimmig den städtischen Nachtragshaushalt gebilligt und den Haushaltssanierungsplan zur Kenntnis genommen. Alles Wesentliche hatte Stadtkämmerer Klaus Herrmann vorgetragen. „Es wurden in unserem Bereich keine maßgeblichen Maßnahmen gestrichen, es gibt Verschiebungen und mit denen können wir leben“, zeigte sich Ortsvorsteher Pirrung zufrieden. Auf der Prioritätenliste steht die Neugestaltung des Arno-Spengler-Platzes ganz oben, dazu der Anbau am Feuerwehrgerätehaus Ludwigsthal sowie die Installation von Mehrgenerationen-Fitnessgeräten in Kohlhof und Ludwigsthal an.

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