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Zum Haare raufen
Wertstoffhof nimmt weniger Sperrmüll an

Sperrmüll landet für gewöhnlich auf dem Wertstoffhof.
Sperrmüll landet für gewöhnlich auf dem Wertstoffhof. FOTO: dpa-tmn / Uwe Anspach
Neunkirchen. Ab 1. Oktober muss die kostenfreie Sperrmüllannahme auf dem Neunkircher Wertstoff-Zentrum aus wirtschaftlichen Gründen begrenzt werden. Dies teilte die Stadtpressestelle Neunkirchen mit. Nach Erreichen des täglich verfügbaren Volumens ist keine Sperrmüllannahme auf dem Wertstoff-Zentrum mehr möglich. red

Es besteht die Möglichkeit, auf benachbarte Wertstoff-Zentren nach Illingen, Ottweiler oder Homburg auszuweichen. Die Stadtverwaltung betreibt über das beauftragte Partnerunternehmen das Neunkircher Wertstoff-Zentrum im Auftrag des Entsorgungsverbands. Die damit verbundenen Betriebskosten werden bis zu einem Maximalbetrag vom Entsorgungsverband Saar (EVS) übernommen. Da die Sperrmüllmengen sich auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert haben und seit dem vergangenen Jahr nur noch die Abfallverwertungsanlage in Velsen mit dieser Müllfraktion beliefert werden darf, ergab sich eine massive Kostensteigerung durch stark gestiegene Transportkosten, so die Mitteilung weiter. Diese Erhöhung müsse durch die Stadt Neunkirchen getragen werden, was aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation nicht vertretbar sei.


Die Stadtverwaltung weist insbesondere darauf hin, dass die Sperrmüllabfuhr durch den Zentralen Betriebshof nach wie vor angeboten wird. Die Terminvereinbarung kann von montags bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr unter Telefon (0 68 21) - 202 654 erfolgen. Je Abfuhrtermin werden bis zu vier Kubikmeter abgefahren, die Servicegebühr beträgt 15 Euro.