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Bei den Mädchentagen wurde „Schönheit“ von allen Seiten beleuchtet

Kreis Neunkirchen. bea

. Zwei Tage haben sich Mädchen auf Einladung der Frauenbeauftragten des Kreises mit dem Thema Schönheit beschäftigt. Wer bestimmt, was schön ist? Mit welchen Bildern von Schönheit konfrontieren Medien schon Kinder? Und wie beeinflusst sind speziell Mädchen durch die Scheinwelt von Serien? Unter dem Titel "Schön bin ich . . . sowieso" beschäftigten sich die Mädchen mit den falschen Vorbildern aus Zeichentrickfilmen oder als Spielzeug (Cinderella, Schneewittchen, Barbie). Ausgehend davon diskutierten die Mädchen , was für sie "schön sein" bedeutet, und was jeder dafür tun kann. Schönheit kommt von innen. Also ist ein wichtiger Schritt, den eigenen Körperbau zu akzeptieren, wie er ist. Andrea Schäfer (Grips Ottweiler ) gab als Gastreferentin Tipps zu Etikette und Auftreten. Auch ein kleiner Schminkkurs "natürliches Make-up" gehörte dazu. "Es war schön zu sehen, wie stolz die Mädchen am Ende des Tages auf sich selbst waren", erklärten Ursula Jakoby (Jugendpflegerin Ottweiler ) und Michaela Wagner (Juz Ottweiler ).

Nachdem am ersten Tag die äußere Erscheinung Thema war, ging es am zweiten Tag mit der inneren Stärkung weiter. Die Mädchen beschäftigten sich mit ihren verschiedenen Rollen in ihrem Leben - von Freundeskreis, Eltern, Schule, beruflichem Umfeld. Die Rollenerwartungen stehe häufig nicht nur im Gegensatz zueinander, sondern können den Blick auf das, was man eigentlich will, versperren, so war das Fazit des Tages.

Dieses Thema liegt Heike Neurohr-Kleer (Gleichstellungsstelle Landkreis Neunkirchen ) am Herzen: "Wichtig zur eigenen Zufriedenheit ist, zu wissen, wer ich bin und was ich will und was ich nicht will." So reflektierten die Teilnehmer zum Abschluss ihre Rollen und stellte die eigenen Wünsche gegenüber.