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Schnelles Internet
Baubeginn für schnelles Internet

 Bruno Stolz von der Telekom und Bürgermeister Jörg Aumann (links).
Bruno Stolz von der Telekom und Bürgermeister Jörg Aumann (links). FOTO: Bianca Nei / Telekom
Neunkirchen. Die Telekom hat mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen in Neunkirchen begonnen. Los ging es jetzt in Neunkirchen mit den ersten Tiefbauarbeiten, wie das Unternehmen mitteilt. Insgesamt wird die Telekom rund 30 Kilometer Glasfaser verlegen und 55 Verteiler mit moderner Technik aufstellen. Von dem Glasfaser-Ausbau profitieren rund 21 000 Haushalte ab Ende Juli dieses Jahres. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Das hohe Tempo erfordert hohe Investitionen: Das Verlegen von Glasfaser kostet rund 70 000 Euro pro Kilometer.

„Ich freue mich, dass die Arbeiten in Neunkirchen nun starten“, sagt Bürgermeister Jörg Aumann. „Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standortvorteil.“


„Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben“, sagt Bruno Stolz, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten vor.“

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden höhere Bandbreiten erreicht. Ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird Super-Vectoring eingesetzt. Dann sind Geschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s möglich. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Bereits heute können sich interessierte Kunden auf www.telekom.de/saarland für die neuen Anschlüsse registrieren und erhalten eine Nachricht, sobald die schnellen Anschlüsse gebucht werden können. Bürger, die ab Ende Juli das schnellere Internet nutzen wollen, müssen neue Verträge abschließen oder bereits bestehende anpassen.

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:



www.telekom.de/saarland