Auto überschlägt sich auf Autobahn A8

Nochmal Glück gehabt : Mann verletzt sich bei Unfall auf Autobahn der A8

  (red) Ein 51-jähriger Mann ist am Donnerstagvormittag verletzt worden, als er mit seinem Auto auf der Autobahn A8 bei Neunkirchen verunglückte und sich mit seinem Fahrzeug überschlug. Zwar verletzt konnte er sich dennoch aus eigener Kraft aus dem Unfallwrack befreien, die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen musste aber ausgelaufene Betriebsmittel aufnehmen und die Unfallstelle auf der vielbefahrenen Autobahn absichern.

Das hat Feuerwehr-Pressesprecher Christopher Benkert mitgeteilt.

In Fahrtrichtung Saarlouis war der 51-Jährige mit seinem Škoda Kodiaq auf der Autobahn A8 unterwegs, als er gegen 10.40 Uhr kurz hinter der Anschlussstelle Neunkirchen-Oberstadt von der Fahrbahn abkam. Das Škoda SUV geriet in die Böschung, überschlug sich und kam auf dem Seitenstreifen der Autobahn zum Stillstand. Dem verletzten Fahrer gelang es, sich selbstständig aus dem beschädigten und auf der Seite liegenden Autowrack zu befreien. Während der verletzte Fahrer durch die Besatzung eines Rettungswagens des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) noch vor Ort medizinisch versorgt wurde, übernahmen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen die Absicherung der Unfallstelle. Mit dem Rettungswagen wurde der Verletzte schließlich zur weiteren Behandlung in ein nahes Krankenhaus gebracht.

Gemeinsam mit der Polizei musste die Feuerwehr für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten den rechten Fahrstreifen der Autobahn sperren und absichern. Durch die teilweise Sperrung der Autobahn A8 kam es zu Verkehrsbehinderungen und einen Rückstau. Aus dem Autowrack ausgetretene und auf die Fahrbahn gelaufene Betriebsmittel wie Öl und Kraftstoff konnten mit Bindemittel an der Ausbreitung gehindert und aufgenommen werden.

Gegen 12 Uhr konnten die Feuerwehr ihren Einsatz beenden und von der Unfallstelle abrücken. Die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen war mit Kräften aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Wellesweiler im Einsatz. Rettungswagen von Deutschem Roten Kreuz und dem ASB waren vor Ort, genauso wie das Notarzteinsatzfahrzeug der Neunkircher Wehr und mehrere Streifenwagen der Polizei, so Benkert abschließend.

Mehr von Saarbrücker Zeitung