Ausstellung Heimspiel in der Städtischen Galerie

Ausstellung : Kunst-Heimspiel in der Galerie

Drei Künstler, die ursprünglich aus Neunkirchen stammen, kehren zurück. Für eine gemeinsame Ausstellung in der Städtischen Galerie versammeln sich Patrick Fauck, Thomas Kitzinger und Christoph Schröder.

Die neue Ausstellung in der Städtischen Galerie in der Neunkircher Marienstraße bietet seit Freitag  überraschende Einblicke. Dabei ist der Leiterin Nicole Nix-Hauck ein ganz außergewöhnlicher Ansatz gelungen, so heißt in der Pressemitteilung. Drei völlig unterschiedliche Künstler präsentieren ihre Werke: Malerei, Druckgrafiken und Zeichnungen.

Aber eins verbindet Patrik Fauck, Thomas Kitzinger und Christoph Schröder. Sie alle sind in Neunkirchen geboren und inzwischen bundesweit erfolgreich. Deshalb heißt die Ausstellung nicht ohne Grund „Heimspiel“. Die Ausstellung bringt die Künstler aus Leipzig, Freiburg und Berlin dabei auch zum ersten Mal in einer Ausstellung zusammen.

Nicole Nix- Hauck:„ Die Ausstellung zeigt überraschende Einblicke in die hierzulande kaum bekannte Arbeit von Schröder und Fauck; etwas anders verhält es sich bei Thomas Kitzinger, denn seine Werke, die in zahlreichen öffentlichen Sammlungen und Museen zu finden sind, hat die Städtische Galerie Neunkirchen schon einmal vor genau 20 Jahren in einer großen Einzelausstellung vorgestellt.“

Patrick Fauck, Thomas Kitzinger und Christoph Schröder arbeiten mit verschieden Techniken und künstlerischen Zielsetzungen und haben sich mit Leidenschaft ihrem jeweiligen Medium verschrieben.

Für Patrick Fauck ist die Druckgrafik in all ihren Disziplinen ein nahezu unerschöpfliches Experimentierfeld für seine tiefgründigen, ironisch-satirischen Bildideen.

Thomas Kitzinger erprobt in motivisch und formal streng systematisierten Bildserien, die oft über mehrere Jahre fortgeführt und nur unmerklich variiert werden, die „abstrakten“ Möglichkeiten realistischer Malerei. In Neunkirchen zeigt Kitzinger Arbeiten aus seiner Pflanzenserie und serielle Porträts.

Auch Christoph Schröders minutiös ausgearbeiteten farbige Tusche-Zeichnungen loten Grenzbereiche zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit aus. Schröders Bildwelt erscheint wie ein Blick durch das Mikroskop und zugleich wie ein Kosmos, der in einem kontinuierlichen Um- und Neubildungsbildungsprozess begriffen ist.

Öffentliche Führungen: Mittwoch, 5. Juni, 18 Uhr; Sonntag, 7. Juli, 15 Uhr; Eintritt frei. Öffnungszeiten bis 28. Juni. Mittwoch bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertag jeweils 14 bis 18 Uhr