Arbeitsmarkt stabilisiert sich

Die höchste Arbeitslosigkeit ist im Kreis Neunkirchen bei den Langzeitarbeitslosen zu verzeichnen.

Im Landkreis Neunkirchen waren im März 5818 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im März bei 8,3 Prozent, 0,3 Prozent niedriger als im Vormonat. Die Arbeitslosigkeit beim Jobcenter des Landkreises Neunkirchen ist im März um 171 auf 4113 Personen gesunken und lag damit um 442 unter dem Vorjahreswert (minus 9,7 Prozent). 1823 Frauen und 2290 Männer waren im aktuellen Monat arbeitslos gemeldet. Bei den Frauen ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 233 gesunken (minus 11,3 Prozent), bei den Männern um 209 (minus 8,4 Prozent). Die Zahl der Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 431. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 47 gesunken (minus 9,8 Prozent). 1090 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren älter als 50 Jahre. Dies entspricht einem Anteil von 26,5 Prozent an allen Arbeitslosen. Ihre Zahl konnte gegenüber dem Vorjahr um 129 reduziert werden (minus 10,6 Prozent). 1869 aller beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen waren bereits ein Jahr und länger arbeitslos. Dies entspricht einem Anteil von 45,4 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein minimaler Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit um elf (minus 0,6 Prozent). Aktuell sind 1290 Ausländer arbeitslos gemeldet, 65 mehr als vor einem Jahr (plus 13,2 Prozent). Der Ausländeranteil an den Arbeitslosen betrug im März 31,4 Prozent. Insgesamt haben Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 160 offene Stellen gemeldet, 36 weniger als im Vormonat und 97 weniger als im März 2016 (minus 37,7 Prozent). Seit Jahresbeginn gingen 487 Stellenangebote ein, 212 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Besonders viele Stellen wurden in der Zeitarbeit (27), im Verarbeitenden Gewerbe (24), im Handel (22), im Baugewerbe (21) und bei freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungen (20) neu gemeldet.