| 20:51 Uhr

Arbeitsmarkt
Arbeitsgentur: Arbeitslosigkeit im Kreis geht leicht zurück

Kreis Neunkirchen. Im April hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Neunkirchen weiter verringert. Mit 4985 lag sie um 137 unter dem Märzstand und ist im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,0 Prozent, 1,0 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Die Zahl aller Arbeitsuchenden ist um 117 auf 9279 gesunken. Zu den Arbeitsuchenden gehören neben Arbeitslosen unter anderem auch Personen, die kurzzeitig erkrankt sind, Personen, die mehr als geringfügig beschäftigt sind und vom Jobcenter einen Aufstockungsbetrag zum Lohn erhalten sowie Beschäftigte oder Selbständige, die eine andere Arbeitsstelle suchen.

Im April hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Neunkirchen weiter verringert. Mit 4985 lag sie um 137 unter dem Märzstand und ist im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,0 Prozent, 1,0 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Die Zahl aller Arbeitsuchenden ist um 117 auf 9279 gesunken. Zu den Arbeitsuchenden gehören neben Arbeitslosen unter anderem auch Personen, die kurzzeitig erkrankt sind, Personen, die mehr als geringfügig beschäftigt sind und vom Jobcenter einen Aufstockungsbetrag zum Lohn erhalten sowie Beschäftigte oder Selbständige, die eine andere Arbeitsstelle suchen.


„Der Arbeitsmarkt zeigt sich auch zu Beginn des zweiten Quartals in einer stabilen Verfassung“, so die Feststellung von Jürgen Haßdenteufel, Chef der Agentur für Arbeit Saarland. „Die hohen Stellenmeldungen seit Jahresbeginn zeigen deutlich den immer noch steigenden Kräftebedarf der Unternehmen. Für die nächsten Wochen rechne ich daher mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit“, so Haßdenteufel.

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im April um 48 auf 1468 gesunken, das waren 158 weniger als vor einem Jahr.



Bei den bei der Arbeitsagentur gemeldeten Jüngeren unter 25 Jahren ist die Arbeitslosigkeit zum Vormonat um 14 auf 160 gesunken, das waren ein Fünftel weniger Arbeitslose als vor einem Jahr.

In der Altersgruppe 50plus waren 660 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen, fünf weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosigkeit beim Jobcenter des Landkreises Neunkirchen ist im April ebenfalls gesunken (minus 89 auf 3517). Damit lag sie um 11,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im April mit 399 um 16 unter Vormonatsniveau. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 19 zurückgegangen.

884 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl konnte gegenüber dem Vorjahr um über 14 Prozent reduziert werden.

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Neunkirchen im April mit 7208 Personen um 707 unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 69,2 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde damit durch Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik um 30,8 Prozent entlastet.

Bei den zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen sind auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt. Es wird unterstellt, dass ohne den Einsatz dieser Maßnahmen bzw. ohne die Zuweisung zu einem Sonderstatus die Arbeitslosigkeit entsprechend höher ausfallen würde.

Im April haben die Unternehmen der Region rund 300 Stellen zur Besetzung gemeldet, fast ein Drittel mehr als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 1029 Stellen gemeldet, 43,7 Prozent mehr im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 1088 Stellen unbesetzt.

Besonders viele Mitarbeiter werden derzeit in der Zeitarbeit, im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel und im Baugewerbe gesucht. Auch das Gesundheits- und Sozialwesen, der Informations- und Kommunikationsbereich, der freiberufliche/wissenschaftliche/technische Dienstleistungsbereich, der Logistiksektor und das Gastgewerbe haben Personalbedarf.