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Arbeitseinsatz für die neue Schutzhütte hat sich gelohnt

Arbeitseinsatz für die neue Schutzhütte hat sich gelohnt

Hüttigweiler. Mehr als 100 Bürger, darunter viel politische Prominenz, fanden sich am vergangenen Samstag zur Einweihung der Schutzhütte am Jungenwald in Hüttigweiler ein

Hüttigweiler. Mehr als 100 Bürger, darunter viel politische Prominenz, fanden sich am vergangenen Samstag zur Einweihung der Schutzhütte am Jungenwald in Hüttigweiler ein. In über 400 Arbeitsstunden, so heißt es in einer Mitteilung von Ortsvorsteher Guido Jung, hatten Vereine von Hüttigweiler zusammen mit Ortsrat, dem Ottweiler Dachdecker Bernd Steinmetz und Anleitern der GSE im Arbeiter-Samariter-Bund die Schutzhütte errichtet. Die alte Hütte, die 32 Jahre an dieser Stelle stand, war vor zwei Jahren einem Brand zum Opfer gefallen. Für das Bürgerprojekt hatte die Landesregierung mit der Gemeinde Illingen je 10 000 Euro für die Materialkosten zur Verfügung gestellt. So war zur Einweihung auch Staatssekretär Roland Krämer vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz vor Ort, um den Zuwendungsbescheid aus Saarbrücken zu übergeben.Pfarrer Günther Dietrich sprach den kirchlichen Segen. Der erste Beigeordnete der Gemeinde Illingen, Christian Petry, würdigte in Vertretung des Bürgermeisters das Engagement der vielen Helfer. Ortsvorsteher Jost zeigte sich stolz darauf, dass sich in einer Gemeinschaftsaktion so viele Vereine am Wiederaufbau der Schutzhütte beteiligt haben. Er dankte auch dem Ersteller der Pläne, Friedel Glod vom Turnverein Hüttigweiler. Daneben würdigte er vor allem das Engagement des Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins, Theo Groß, der zusammen mit Norbert Penth die Arbeiten koordiniert hatte. Sein Dank galt ebenfalls den Frauen der SPD Hüttigweiler, die immer für Essen und Trinken bei den Arbeitseinsätzen gesorgt haben.

Im Herbst soll nun noch der Vorplatz gestaltet werden, alte Fichten entfernt und eine Feuerstelle angelegt werden. red