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An Stadtfest-Tagen wie diesen . . .

An Stadtfest-Tagen wie diesen . . .

Neunkirchen. Tor für Deutschland gleich Jubel auf dem Stadtfest. Diese Gleichung fand am Freitagabend Anwendung beim ersten Abend des Stadtfestes in der zweitgrößten Stadt des Saarlandes. Zwar war während des Viertelfinalspiels der deutschen Elf auf dem Fest nicht so viel los

Neunkirchen. Tor für Deutschland gleich Jubel auf dem Stadtfest. Diese Gleichung fand am Freitagabend Anwendung beim ersten Abend des Stadtfestes in der zweitgrößten Stadt des Saarlandes. Zwar war während des Viertelfinalspiels der deutschen Elf auf dem Fest nicht so viel los. Aber an TV-Geräten an einzelnen Ständen verfolgten doch einige Fans das Duell zwischen Deutschland und Griechenland. Das Feuerwerk am Freitagabend zog dann wieder Tausende in die City. Mit einem neuen Feuerwerker gab es auch eine neue "Skyshow". In diesem Jahr wurde das imposante Farbenspiel von zwei Plätzen aus gezündet, was für einen Dialog des Feuers am Himmel sorgte.Oberbürgermeister Jürgen Fried konnte sich mit seiner Aussage "In der Zweiten feiert man besser" bestätigt fühlen. Ausgelassen wurde bis zum späten Sonntagabend in der Festzone rund um den Stummplatz gefeiert und mit der Band Elliot und der A-Cappella-Band Marx, Rootschilt, Tillermann noch zum Abschluss Hochkarätiges aus der saarländischen Musikszene präsentiert. Soul-, Funk-, Blues- und Jazz-Freunde kamen an der Bühne am Unteren Markt voll auf ihre Kosten. Mit der saarländischen Spitzenband Grautvornix wurde in Sachen Deutschrock zum Mitsingen am Freitagabend ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Die Neunkircher Karnevalsvereine sorgten ebenfalls für launige Momente. Wer wollte, konnte am Samstagvormittag mit zwei Gelenkbussen, die als letzte ihrer Baureihe noch in Diensten eines Nahverkehrsunternehmens in Deutschland stehen, eine besondere Rundfahrt durch die Stadt und den Kreis machen. (siehe Bericht Seite C 5.)

Eher beschaulich ging es an der Bühne am Hammergraben zu. Hier war der ideale Platz, um sich ein wenig vom Stadtfesttreiben zu erholen. Hauptsächlich musikalische Darbietungen und ausgewählte saarländische Mundart-Comedians luden die Besucher zum gemütlichen Verweilen in den angrenzenden Cafés ein. Den täglichen Abschluss bildete der "Midnight Jazz". Am Samstag und Sonntag gab es ein buntes Aktions-und Mitmachprogramm ganz speziell nur für die kleinen Gäste des Stadtfestes. Professionell von der Kinderkommission der Stadt Neunkirchen zusammengestellt, konnten sich die Kinder austoben. In der Christuskirche konnten die Stadtfestgäste auch ein anderes Stadtfest erleben. Hier stand das zwischenmenschliche Gespräch im Vordergrund, wie Pfarrerin Britt Goedeking am Sonntagnachmittag berichtete. Auch das Festprogramm zum 25-jährigen Bestehen der Kulturgesellschaft fand großen Anklang.

 Leise Töne im Schottenrock.
Leise Töne im Schottenrock.
 Laute Töne mit Notenschlüssel.
Laute Töne mit Notenschlüssel.
 Am Sonntagnachmittag kam auch dieser Regenschirm zum Einsatz.
Am Sonntagnachmittag kam auch dieser Regenschirm zum Einsatz.
 Die ruhigen Momente gab es in der Christuskirche.
Die ruhigen Momente gab es in der Christuskirche.
 Vor allem am Samstag war bei bestem Stadtfest-Wetter der Andrang riesengroß auf der Festmeile. Fotos: Willi Hiegel
Vor allem am Samstag war bei bestem Stadtfest-Wetter der Andrang riesengroß auf der Festmeile. Fotos: Willi Hiegel

Eine kleine Zwischenbilanz aus dem Polizeibericht zog Dienstgruppenleiter Christian Keller am Sonntagvormittag. Trotz Autokorso blieb der Freitagabend ruhig. Am Samstagabend hatten die Beamten mehr zu tun. So mussten sie bei einer Schlägerei mit vier Kontrahenten eingreifen. Ein 15 Jahre alter Jugendlicher wurde mit einem erheblichen Alkoholspiegel zu Hause bei den Eltern abgeliefert. Klaus Braße von der Kulturgesellschaft zeigte sich erfreut über die gute Zusammenarbeit mit den Beamten der Polizei und den Helfern von Feuerwehr und Deutschen Roten Kreuz. Auch der Chef der Kulturgesellschaft Peter Bierbrauer war am Sonntagnachmittag zufrieden: "Die Mischung hat gestimmt."