An der Ostertalhalle geht es rund

Der Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies hat sich den Stand der Sanierung der Ostertalhalle angeschaut. Die Halle sieht von außen wie neu aus. Weitere Arbeiten folgen. Neue Gastronomie-Pächter sind im Gespräch.

Die Ostertalhalle war nicht nur Treffpunkt, sondern auch Hauptthema bei der ersten Sitzung des Ortsrates Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies nach der Sommerpause. Gemeinsam mit Gerhard Roth , Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft, inspizierten die Mitglieder des Ortsrates das Gebäude . Die energetische Sanierung wird mit 40 Prozent vom Bund bezuschusst. Bedingung dafür war, dass sie 2015 abgewickelt wird. Weshalb die energetischen Maßnahmen Vorrang genossen hatten, so Roth. Mit der neuen Fassade inklusive Wärmedämmung und dem sanierten Flachdach präsentiert sich die Halle von außen bereits tipptopp. Innen lief bisher vor allem der Einbau der Heizung und der Einbau neuer Fenster im Wirtschaftsbereich. 2016 und 2017 geht es planmäßig weiter mit der Modernisierung. Neuigkeiten in Sachen Pächter hatte Ortsvorsteher Rolf Altpeter parat. So war am Montag im Rathaus die Bewerbung eines jungen Paares aus Fürth eingegangen, welches die Gastronomie der Ostertalhalle übernehmen möchte. "Der junge Mann ist Koch und hat in einem Sternerestaurant in Norddeutschland gelernt und gearbeitet", informierte Altpeter und fügte in Bezug auf die Chemie zwischen Fürthern und Hangardern hinzu: "Das könnte passen."

Weiterhin nass bleiben wird es wohl hinter dem Anwesen Nummer 62 in der Münchwieser Friedhofstraße. Der dort im Gelände eingelassene, einst für die öffentliche Versorgung genutzte Wasserbehälter "versetzt die Wiese in ein Feuchtgebiet", erklärte Klaus Charrois. Auf eine entsprechende Anfrage antwortete nun die Stadtverwaltung. Diese sieht sich allerdings, genau wie die Wasserversorgung Ostsaar, nicht zuständig.

Weiterhin an hält der Trend, das Versorgungsangebot in den kleineren Stadtteilen weiter auszudünnen. So schließt die Hangarder Filiale der Volksbank/Bank 1 Saar am 27. November. Statt fünf nur noch drei Mal wöchentlich geöffnet hat die Filiale auf der Münchwies ab 14. September. Das beunruhigt die Bürger. Befürchte man doch nun, dass auch hier in absehbarerer Zeit ganz Schluss mit dem Schalterbetrieb ist. Das wäre insofern besonders schade, als es sich bei der Volksbank-Filiale auch um einen Treffpunkt im Dorf handele, wo man miteinander ins Gespräch kommt, betonte der Ortsvorsteher.