Adventssingen in Wiebelskirchen lockt zahlreiche Besucher an

Adventssingen in Wiebelskirchen lockt zahlreiche Besucher an

Traditionsreich ging es am zweiten Adventssonntag in der Dreifaltigkeitskirche in Wiebelskirchen zu. Zusammen mit der katholischen Gemeinde hatte der örtliche Heimat- und Kulturverein zum Adventssingen eingeladen. In diesem Jahr fand die Veranstaltung, die traditionsgemäß immer abwechselnd von der katholischen und der evangelischen Gemeinde des Ortsteils ausgerichtet wird, bereits zum 38. Mal statt. In so vielen Jahren hatte sich das Adventssingen gewandelt, wusste Klaus Hoppstädter als zweiter Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins zu berichten. "Die Bezeichnung Adventssingen hatte zu Beginn ihre Rechtfertigung, mittlerweile gleicht es mehr einem Adventskonzert", erklärte er der SZ.

Tatsächlich konnten sich die zahlreichen Besucher in der Dreifaltigkeitskirche über einen vielfältigen musikalischen Abend zur Weihnachtszeit freuen. So sorgte der Musikverein Harmonie Wiebelskirchen gleich zu Beginn mit einem dramatischen aber umso festlicheren Stück von Ludwig van Beethoven für die richtige Adventsstimmung.

Orgel-Premiere

Von der Orgelempore waren die Kolbe Singers, der Elternchor der Maximilian-Kolbe-Schule, unter der Leitung von Judith Strauß zu hören. Zusammen mit dem kircheneigenen Chor, den Emanuel Drobczyk leitete, war damit auch die gesangliche Vielfalt der Veranstaltung zur Genüge abgedeckt. Erstmals war beim Adventssingen auch die Orgel der Dreifaltigkeitskirche zu hören. Organist Joachim Weiß hatte mit Stücken wie "Kommst du nun Jesu" das richtige Gespür für die Festtage bewiesen. Auch die Gospelgruppe Joy konnte mit ihrer Interpretation von Leonard Cohens "Halleluja" überzeugen. Zwischendurch konnten die Besucher des Adventssingens auch immer wieder den Wortbeiträgen von Pfarrer Markus Krastl lauschen. Er hielt die Gäste dazu an, auch in der stressigen Vorweihnachtszeit mal zur Ruhe zu kommen. Mit dem Adventssingen war dies zumindest für kurze Zeit gelungen.