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„1250 Prozent Spaß“ bei der Wiebelskircher Jubiläums-Gaudi

„1250 Prozent Spaß“ bei der Wiebelskircher Jubiläums-Gaudi

Nach dem Feuerwehrfest und dem Dorffest war das Freibadfest der Wiebelskircher DLRG am vergangenen Samstag die dritte hochsommerliche Jubiläumsveranstaltung in Wiebelskirchen binnen zwei Wochen.

"1250 Prozent Spaß" und viel Gaudi hatte die DLRG angekündigt und dazu gehörte unter anderem am frühen Nachmittag der grenzüberschreitende Schwimmwettkampf zwischen dem Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies und dem Gemeinderat aus der Hangarder Partnergemeinde Enchenberg. Eröffnet wurden die sportlichen Aktivitäten am Vormittag mit einem Mannschaftsschwimmen über 1250 Meter, an dem sich sieben Teams mit jeweils vier Schwimmern beteiligten. Sieger wurde "Die Mannschaft" mit Jörg, Leon und Lara Keller sowie Maurice Ramotowski, die die 25 Bahnen in der Bestzeit von 19,25 Minuten absolvierten. Platz zwei belegte das Team der Sparkasse Neunkirchen mit Volker Fistler, Patrick Rammo, Niklas Tillack und Britta Jungfleisch vor den "Fantastischen Vier" mit Jörg und Jan-Robin Aumann, Mark Neufang und Niklas Reinert.

Die Königsdisziplin der deutsch-französischen Wasserspiele am Nachmittag war das Einzelduell zwischen Ortsvorsteher Rolf Altpeter und dem Enchenberger Bürgermeister Bernhard Fath. Von der Physis her brachten die beiden Schwimmer völlig unterschiedliche Voraussetzungen mit. Hier der Ortsvorsteher mit einer Wasserverdrängung von gut zwei Zentnern Lebendgewicht, auf der Bahn nebenan der lothringische Bürgermeister mit der Statur eines Baguette und trotzdem wurde es ein äußerst knappes Rennen. Nach 50 Metern schlug Rolf Altpeter mit leichtem Vorsprung als Erster an, obwohl er seit seinem Duell gegen den Neunkircher Bürgermeister Jörg Aumann vor vier Jahren nach eigener Aussage "nur zwei Mal im Wasser war und mir das Training fehlte".

Die 4 x 50 Meter Staffel der beiden kommunalen Räte, bei der auf saarländischer Seite die Ortsratsmitglieder Peter Müller , Klaus Charrois, Karl Jung und Dieter König ins Wasser gingen, war dann aber eine klare Angelegenheit für die französischen Gäste. Sie hatten schon alle vier Schwimmer wieder im Trockenen, ehe der letzte Ortsratsschwimmer ins Wasser ging. Beim abschließenden Gaudiwettkampf hatten die Mannschaften drei Disziplinen zu absolvieren. Nach einem Mörtelkübel-Schwimmen und dem Löffel-Schwimmen galt es, einen Hindernisparcours mit einem Tablett voller Gläser möglichst schadlos zurückzulegen.

Zum Freibadfest gehörten den ganzen Tag über auch Angebote für Kinder, die Erwachsenen konnten an einem Erste-Hilfe-Quiz teilnehmen und sich von den ausgebildeten Sanitätern der DLRG den Blutdruck messen lassen.