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100 000 Vorfahren in Datenbank erfasst

Genealogie : Den Vorfahren auf (Neunkircher) Spur

Die Genealogen des Historischen Vereins Stadt Neunkirchen haben über 100 000 Neunkircher Vorfahren in der Datenbank erfasst.  

Zu wissen, woher man kommt – das ist für die meisten Menschen ein spannendes Thema. Gab es Vorfahren mit ähnlichen Neigungen? Gibt es den selbst gewählten Beruf vielleicht bereits seit Generationen in der Familie? Der Historische Verein Stadt Neunkirchen (HVSN) hat die Ahnenforschung, die Genealogie, als Teilgebiet seiner Arbeit. Seit 2009 arbeiten die Familienforscher des Vereins an einem digitalen Ortsfamilienbuch. Eine mühsame Arbeit, für die es viel Freude und Herzblut für die Sache braucht. Das konnten wir vor vier Jahren feststellen, als wir den beiden Familienforscherinnen Hiltrud Müller und Brigitte Schubert bei ihrer kleinteiliigen Arbeit über die Schulter geguckt hatten. Es ist ein mühsam Brot, aber die Arbeit hat sich schon gelohnt. Nicht nur bei der Erstellung von sozusagen in Auftrag gegebenen Ahnentafeln. Denn mittlerweile ist die digitale Erfassung bereits ein sehr schönes Stück vorangeschritten. Bereits über 104 000 Personen in über 42 000 Familien sind erfasst. Das meldete der Historische Verein und ist stolz auf diese „großartige Leistung“, wie er sie selbst nennt.

In der Familiendatei sind alle Stadtteile Neunkirchens erfasst. Und auch die Nachbargemeinde Spiesen-Elversberg, zumindest die Zeiten, als Spiesen und Elversberg noch zum Standesamt Neunkirchen gehörten. Und auch Personen, die in Neunkircher Krankenhäusern verstarben, die im Eisenwerk oder den Neunkircher Gruben zu Tode kamen, sind mit erfasst. Neben den bereits erwähnten Damen Hiltrud Müller und Brigitte Schubert arbeiten in der Gruppe auch Jürgen Cornely, Wolfgang Thomas und Markus Wälder mit. Als Administrator ist Markus Kalina tätig. Und auch Wolfgang Melnyk, Markus Walther und Achim Wälder liefern im Hintergrund ihr Scherflein. Ihr aller Anliegen: das Ortsfamilienbuch immer mehr erweitern. Fortschritte sind somit täglich zu verzeichnen. Das Material bekommen die Genealogen im Übrigen von den verschiedensten Stellen: Standesämter, Stadt- und Landesarchiv, Kirchengemeinden – eben überall daher, wo immer Menschen in Listen erfasst wurden. In Nicht-Corona-Zeiten kann man jeden Donnerstag in der Geschäftsstelle des Historischen Vereins in der Irrgartenstraße in Neunkirchen den Familienforschern Fragen stellen und über die Schulter gucken. Und natürlich auch nach seinen aus Neunkirchen stammenden Ahnen forschen. Die Genealogen des HVSN helfen aber auch in Corona-Zeiten gerne. Einfach Kontakt aufnehmen. Infos gibt es auf der Webseite des Vereins.

www.hvsn.de