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Neunkirchen meldet drei Flächen für Sonnenstrom an

Neunkirchen. Drei Freiflächen in Neunkirchen mit zusammen sieben bis neun Hektar Größe würden sich nach Ansicht von Oberbürgermeister Friedrich Decker besonders gut dazu eignen, Sonnenstrom in größerem Ausmaß zu gewinnen. Diese Areale hatte der Rathauschef an Umweltminister Stefan Mörsdorf gemeldet, der wie berichtet (SZ vom 12. Mai

Neunkirchen. Drei Freiflächen in Neunkirchen mit zusammen sieben bis neun Hektar Größe würden sich nach Ansicht von Oberbürgermeister Friedrich Decker besonders gut dazu eignen, Sonnenstrom in größerem Ausmaß zu gewinnen. Diese Areale hatte der Rathauschef an Umweltminister Stefan Mörsdorf gemeldet, der wie berichtet (SZ vom 12. Mai.) kürzlich eine Auflistung von zwölf Freiflächen im Saarland vorlegte, die sich für die Installation von Fotovoltaik-Anlagen anbieten.Bei den drei Neunkircher Gebieten handele es sich um zwei Heinitzer Flächen in RAG-Besitz und ein der Stadt gehörendes Areal in Wiebelskirchen. Letzteres, zwei bis drei Hektar groß, gehöre zum Industrie- und Gewerbegebiet Vogelsbach und umfasse die Fläche unter der Hochspannungstrasse, die nicht bebaut werden könne, so der Oberbürgermeister In Heinitz, so der OB, böte sich die frühere Tagesanlage Dechen mit einer Größe von rund drei Hektar an. Sie wurde bis vor zehn Jahren als Kohlelager genutzt. Hier sei die Lage von der Besonnung her bestens, ferner seien ein Hochspannungsnetz und eine Trafostation in der Nähe.Das zweite Heinitzer Gelände betreffe zwei bis drei Hektar an der Friedrichsthaler Straße, so Decker. Darauf liege der ehemalige Schlammweiher Geisheck der Grube Heinitz, der vor zwei Jahren mit Bergematerial verfüllt worden sei. Hier sei die Anschlussmöglichkeit an ein Mittelspannungsnetz gegeben.Für die Heinitzer Flächen hätten sich auch schon private Investoren interessiert, berichtet der Oberbürgermeister. Hier sei die RAG Ansprechpartner, doch würden seitens der Stadt planungsrechtlich "keine Restriktionen" gemacht. Dortige Fotovoltaik-Anlagen wären von der Größenordnung her nicht störend. Decker: "So etwas wäre die ideale Nutzung für vom Bergbau betroffene Flächen." gth