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Nabu Schiffweiler: Wildenten werden vom Füttern krank

Schiffweiler. Der zweite Vorsitzender der Nabu-Gruppe Schiffweiler, Günter Kirsch, bittet darum, die Enten im Itzenplitzer- und Rombachweiher nicht zu füttern. Er begründet dies damit, dass die frei lebenden Wildtiere durch die regelmäßige Fütterung ihren natürlichen Trieb verlieren, Nahrung zu suchen

Schiffweiler. Der zweite Vorsitzender der Nabu-Gruppe Schiffweiler, Günter Kirsch, bittet darum, die Enten im Itzenplitzer- und Rombachweiher nicht zu füttern. Er begründet dies damit, dass die frei lebenden Wildtiere durch die regelmäßige Fütterung ihren natürlichen Trieb verlieren, Nahrung zu suchen. Junge Enten benötigen für ein gesundes Wachstum tierisches Eiweiß, Brot hingegen führt zu Wachstumsstörungen. Das gefressene Brot düngt als Kot das Wasser, die Folgen sind verstärktes Algenwachstum, Sauerstoffentzug, demzufolge "kippt" der Weiher und die Fische sterben. Nicht gefressenes Brot sinkt auf den Grund ab und wird dort zersetzt. Hierbei können sich Bakterien entwickeln, die bei den Enten eine Muskellähmung und somit einen qualvollen Tod verursachen. Nicht gefressenes Brot zieht auch Ratten an, die sich sehr schnell vermehren. Ratten sind natürliche Feinde der Enten und können nicht nur Enten gefährlich werden. rap