Münchwieser bauen am Spitzbubenweg eine Schutzhütte

Schutzhütte : Münchwieser bauen am Spitzbubenweg eine Schutzhütte

Schon wegen seines Namens ist der Spitzbubenweg in Münchwies weit über die Neunkircher Stadtgrenzen hinaus bekannt. An diesem Wanderweg, der sehr idyllisch rund um den Ort führt, wollen die Münchwieser eine Schutzhütte bauen.

Rund 5400 Euro soll sie kosten – das Engagement und die Eigenleistung der Bürger nicht mitgerechnet. Die Hälfte der Kosten, 2700 Euro, übernimmt das Umweltministerium. Umwelt-Staatssekretär Roland Krämer übergab jetzt einen entsprechenden Förderbescheid an den Neunkircher Bürgermeister Jörg Aumann im Beisein der ehrenamtlichen Wegepaten.

Durch die Nähe zum Dorf soll die Hütte (offener Unterstand mit Sitzgelegenheit) nicht nur von Wanderern, sondern auch von Bürgern und Vereinen genutzt werden. Sie ist vom Dorfrand etwa 400 Meter entfernt und auch für ältere Menschen gut erreichbar. „Für die Pflege und Unterhaltung des Wanderwegs und den Bau der Schutzhütte stehen in Münchwies ausreichend freiwillige Helfer bereit. Wir unterstützen dieses ehrenamtliche Engagement, das von einem starken Gemeinschaftsgefühl im Ort zeugt, sehr gerne“, erklärte Staatssekretär Krämer.

Der 11,8 Kilometer lange Rundweg kann in dreieinhalb Stunden bequem erwandert werden. Die Grundlage für seinen Namen wurde in längst vergangenen Zeiten gelegt: Böse Zungen im Umland verpassten Münchwies den Namen „13/14“ – sollte heißen „13 Häuser/14 Spitzbuben“. Diesen Spott wussten die Münchwieser für ihre Marketing-Zwecke zu nutzen. Sie tauften ihren Wanderweg „Spitzbubenweg 13/14 Münchwies“.

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