1. Saarland
  2. Neunkirchen

Mobile Katzenbetreuung von Petra Breit in Neunkirchen

Neunkircher Cat-Sitterin : Sie macht alles für die Katz

Mit ihrer mobilen Katzenbetreuung verwirklichte sich die Neunkircherin Petra Breit einen lange gehegten Wunsch.

Katzen mag Petra Breit schon seit ihrer Kindheit. „Diese Tiere haben eine eigene Persönlichkeit und wenn man dann spürt, dass sie einem vertrauen, ist das schon etwas sehr Schönes“, erzählt die ausgebildete Industriekauffrau, die später noch berufsbegleitend ihr Studium der Betriebswirtschaft abschloss. Schon immer habe sie den Wunsch gehabt, irgendetwas mit Katzen zu machen und als sie arbeitslos geworden sei, sei die Idee entstanden, unter dem Firmennamen Für-die-Katz mobile Katzenbetreuung anzubieten, erst im Nebenerwerb, später als Unternehmen.

Im Mai 2018 betreute Petra Breit die ersten Katzen. ,,Für viele Besitzer war es beruhigend, dass ihre Lieblinge im gewohnten Umfeld bleiben konnten“, schildert die Catsitterin ihre Erfahrungen. Mittlerweile schätzen viele Stammkunden, die sich wegen Urlaub oder Krankheit zeitweise nicht um ihr Tier kümmern können, die mobile Katzenbetreuung. In ihrem Auto, das schon auf den ersten Blick erkennen lässt, wer da unterwegs ist, fährt sie zu Kunden im Kreis Neunkirchen und den angrenzenden Regionen. „Ob Freigänger oder Hauskatze - ich versuche, mich auf jede Katze individuell einzustellen sowie die Zeiten und Gewohnheiten des Tieres nach Möglichkeit einzuhalten“, betont die 54-Jährige, die zusätzlich einen Nebenjob in einem Steuerberaterbüro hat. Zu den Tieren, die sie betreut, zählen viele Senioren-Katzen, die regelmäßig ihre Medizin bekommen. Petra Breit stellt den Tieren nicht nur ihr Futter hin und kümmert sich um das Katzenklo, sondern nimmt sich auch Zeit, um sich mit jeder Katze zu beschäftigen. „Manche setzen sich eine Viertelstunde auf den Schoß und wollen gekrault werden, andere freuen sich mehr aufs Spielen“, schildert sie ihre Erfahrungen. Wenn die Besitzer das wünschen, erhalten sie während ihrer Abwesenheit über WhatsApp Fotos ihrer Katze und Nachrichten mit Informationen zu deren Befinden. „Viele lassen ihr Tier nicht gern alleine und sind dadurch beruhigt“, erzählt die Catsitterin.

„Bevor ich einen Auftrag annehme, gibt es im Vorfeld einen Kennlerntermin mit den Besitzern und der Katze“, erzählt Petra Breit, die sich auf Wunsch nicht nur um das Tier kümmert, sondern auch den Briefkasten leert oder die Blumen gießt. Unterstützung findet sie bei ihrem Mann und einer Freundin, die auch einspringen würden, wenn sie krankheitsbedingt einmal ausfallen würde. „Das Catsitting macht mir Freude und ich finde es einfach schön, Menschen und Tieren dadurch helfen zu können“, erzählt Petra Breit, nach deren Erfahrungen die Liebe zu Katzen allein aber nicht ausreicht, um ein Tier artgerecht zu versorgen. Aus diesem Grund habe sie eine Sachkundeprüfung beim Veterinäramt abgelegt, die beispielsweise von Betreibern einer Katzenpension verlangt werde, und in der es auch darum gehe, Erkrankungen einer Katze zu erkennen und im Notfall richtig zu reagieren.

Um Katzen noch besser verstehen zu können, studierte sie bei Impulse, Schule für freie Gesundheitsberufe mit Sitz in Wuppertal, Tierpsychologie. Es sei super spannend, so beispielsweise Erklärungen für manche Verhaltensauffälligkeiten zu finden, betont Petra Breit. Sie fände es sinnvoll, wenn sich Leute, die eine Katze aufnehmen möchten, schon im Vorfeld beraten ließen, welche Katze zu ihnen passt.

Coronabedingt hat Petra Breit derzeit keine anderen Katzen zu versorgen als ihre eigene, die 13-jährige Elli. In ihrer Freizeit arbeitet sie gerne in ihrem Garten oder zeichnet und töpfert, am liebsten natürlich Katzen.

„Irgendwas mit Katzen“ wollte Petra Breit schon immer beruflich machen. Nun hat sie sich diesen Wunsch erfüllt.

Nähere Informationen zu Petra Breit und ihrer mobilen Katzenbetreuung gibt es im Internet unter www.fuer-die-katz.net