Volkstümliche Klänge füllen den Kuppelsaal

Volkstümliche Klänge füllen den Kuppelsaal

Klänge aus Russland, Irland, Deutschland und mehr gab es beim Kreis- und Freundschaftskonzert der Volksmusikfreunde Alpenrose 1921. Zahlreiche Vereine kamen hierzu ins Wemmetsweiler Rathaus.

Auf musikalisch hohem Niveau stand ein Kreis- und Freundschaftskonzert, zu dem die Volksmusikfreunde Alpenrose 1921 zusammen mit der Gemeinde Merchweiler am Sonntag in den großen Kuppelsaal des Rathauses Wemmetsweiler geladen hatten. "Wir haben in Neunkirchen mehrere Vereine, die im Bund für Zupfmusik vereint sind, daher unser heutiges Kreiskonzert", informierte Harald Tyb'l, der musikalische Leiter der Volksmusikfreunde, vor Konzertbeginn. "Ganz besonders freuen wir uns aber darüber, dass unsere Freunde aus Wattenscheid-Günnigfeld heute auch bei uns aufspielen werden." Der Kontakt zu dem Mandolinenorchester aus Nordrhein-Westfalen kam über deren Dirigenten Gernot Tornes zu Stande, der von 1983 bis 1990 als Dirigent bei den Volksmusikfreunden Alpenrose tätig war und heute noch Vereinsmitglied ist.

Den ersten Teil des Konzertes gestalteten der Mandolinen- und Wanderclub MC Saarstern Hüttigweiler unter Leitung von Peter Dörrenbächers und der Mandolinen- und Wanderverein Kerpen Illingen unter Leitung von Raimund Schwamberger. Das Quartett in memoriam Robert Dörr, mit den Solisten Monika Krämer (Querflöte), Yasuyoshi Naito (Mandoline ), Thomas Heck (Gitarre) und Thomas Thiel (Kontrabass) begeisterte im Anschluss mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Béla Bartók .

Die ganze Freude russischer Volksmusik übermittelten im zweiten Teil des Konzertes die Gäste des Musikvereins Fidelitas aus Günnigfeld. Schwungvoll präsentierten sie ein von Harry Bickner arrangiertes Potpourri, "Ein Abend an der Wolga". Toll auch ihre Interpretation des Whitney Houston Klassikers "One Moment in Time" in einem Arrangement von Gernot Tornes.

Die Gastgeber, die Volksmusikfreunde Alpenrose 1921, stellten ihr musikalisches Können mit korsischer, italienischer und irischer Musik unter Beweis. Bei der von Bruno Szordikowski arrangierten irischen Suite "Planxty O'Carolan" sprang der Funke förmlich aufs Publikum über. Mit dem "Gruß von der Saar", dem Bundesmarsch der saarländischen Zupforchester, verabschiedete sich die Alpenrose gemeinsam mit den Musikern von Fidelitas Günnigfeld von einem rundum zufriedenen Publikum, das sich mit lautstarkem Applaus für ein gelungenes Konzert bedankte.

Mehr von Saarbrücker Zeitung