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SV Preußen Merchweiler hatte Fußball-Camp angeboten

Fußballcamp in Merchweiler : Fußball-Nachwuchs lernt von alten Profis

Der Platz war voll beim Fußball-Camp des SV Preußen Merchweiler. Alle Kinder sollen ein positives Erlebnis mitnehmen.

Einen Fußballkick erlebten 31 Jungen an drei Tagen beim SV Preußen auf dem Haldyplatz. Vor dem großen Auftritt auf dem Sportplatz wurden alle mit Trikots und einer Trinkflasche ausgestattet. Der Fußballkurs, den namhafte Fußballer abhielten, umfasste verschiedene Elemente des Sports aus den Bereichen Technik, Ausdauer, Taktik, Fairness und Teamgeist. Im Vordergrund stand der Spaß an der Bewegung, wichtig dabei das Erlernen der Grundtechniken: Ballannahme und Ballmitnahme, was dann bei Fußballspielen zum Einsatz kam. Das Ganze gipfelt am dritten Tag, an diesem Samstag, mit Wettkämpfen gemischter Teams, wenn die Großen und die Kleinen zusammenspielen. Trainiert und gefördert werden die Kinder von dem „Kick‘n Body Team“ Mike Rietpietsch (Bayer 04 Leverkusen, 1. FC Union Berlin, Fortuna Düsseldorf), der FCS-Ikone Karsten Hutwelker, ehemaliger Kapitän des FC Saarbrücken), dem Champions-League-Teilnehmer Jörg Reeb von Bayer Leverkusen) und dem Bundesligaspieler des VfL Bochum, Christian Koßmann.

„So ein Camp verbindet und kennt keine Nationalität“, sind sich die Trainer einig, die den Kindern eine unvergessliche Zeit bescherten. „In unseren Trainingseinheiten legen wir viel Wert darauf, den Gedanken Sport als Mittel der positiven Verständigung als Lebensaufgabe zu sehen.“ Für die Trainer ist es wichtig, dass jedes Kind ein Erfolgserlebnis hat und stolz nach Hause geht. Wichtig sei auch die mentale Ausrichtung. „Nur ein guter Schuss reicht eben nicht, um das Spiel zu entscheiden“, stellen die Trainer heraus. „Vielmehr ist das Team als Ganzes gefragt. Jeder auf seiner Position trägt zum Erfolg der Mannschaft bei“, so ihr Credo. Für den Ausrichter SV Preußen, der von der Barmenia bei der Durchführung dieses Fußballcamps gesponsert wurde, stand ebenfalls die Bewegung der Kinder im Vordergrund.

„Fußball ist für viele Kinder das liebste Hobby. Hier können sie die freie Zeit mit Spiel und Sport verbringen und werden sogar von echten Fußballprofis trainiert“, fasste der Vorsitzende Nicola Wirges zusammen. Gemeinsam mit seinem Vertreter, Ronny Steil, und zahlreichen Vereinsmitgliedern stemmten sie diese Veranstaltung. Der Verein machte das Camp zum dritten Mal in Folge. „Das Camp dient nicht der Nachwuchssuche. Wir wollen im digitalen Zeitalter vielmehr den Kindern die Gelegenheit geben, mit den Leistungssportlern persönlich ins Gespräch zu kommen. Sie sollen von deren Erfahrungen und deren Wissen profitieren und etwas für ihr Fußballleben mitnehmen. Wenn dann doch jemand später bei uns im Verein kickt, wäre das natürlich eine super Geschichte“, so das Vorstandsteam, das ständig präsent war, um die „Superdribbler“ vom Spielfeldrand zu beobachten.

Nette Gespräche mit den Eltern fanden am Nachmittag statt, wenn die Jungs vom Training abgeholt wurden. An diesem Samstag ist nach dem Training noch lange nicht Schluss. Die Eltern sind zum Abschluss der Veranstaltung mit ihren Kindern zum Grillen eingeladen. Das Grillgut wird kostenlos angeboten, dank der Sponsoren Jörg Reeb und seiner Frau und der Barmenia Versicherung. Ab 17 Uhr gibt es Livemusik mit Stefan Walzer.

Beim Fußballcamp in Merchweiler gab es auch einen Erste-Hilfe-Kursus für Eltern. Annette Marxen demonstriert an Barbara Backhaus, wie eine stabile Seitenlage durchgeführt wird. Foto: Boewen-Dörr

Am Freitag fand zudem in den Räumlichkeiten des Clubheims für die Eltern ein Erste-Hilfe-Kursus am Kind statt, den Annette Marxen von der Organisation „Die Johanniter“ leitete und praxisnahe Ratschläge geben konnte.