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Rathaus steht im Mittelpunkt des Investitionsprogrammes

Rathaus steht im Mittelpunkt des Investitionsprogrammes

Wemmetsweiler. "Die Umstellung der Buchhaltung auf die so genannte Doppik erschwert in diesem Jahr die Arbeit der Ortsräte. Vergleiche mit dem bisherigen Haushalt sind nicht möglich", schickte Bürgermeister Walter Dietz voraus, der bei der jüngsten Sitzung des Wemmetsweiler Ortsrates zu Gast war

Wemmetsweiler. "Die Umstellung der Buchhaltung auf die so genannte Doppik erschwert in diesem Jahr die Arbeit der Ortsräte. Vergleiche mit dem bisherigen Haushalt sind nicht möglich", schickte Bürgermeister Walter Dietz voraus, der bei der jüngsten Sitzung des Wemmetsweiler Ortsrates zu Gast war. Im Zusammenhang mit dem Investitionsprogramm fragte Marlo Christiaens für die SPD-Fraktion nach der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes im Rathaus Wemmetsweiler. "Ist es gewünscht, das Rathaus nach der neuen Versammlungsstätten-Verordnung wieder für mehr Besucher als bisher freizugeben? Wenn nicht, könnte bei den Brandschutzmaßnahmen eventuell Geld gespart werden." Dietz dazu: "Die Gremien haben sich für die größtmögliche Nutzung entschieden, die Aufträge sind bereits erteilt." Die Arbeiten sollen im März beginnen und im Juli fertig sein. "Würden wir das Rathaus für weniger Besucher zulassen, würde sich an den Kosten nichts Wesentliches ändern." Michael Marx stellte für die CDU-Fraktion mehrere Änderungsanträge zum Investitionsprogramm. Unter anderem bat er, für die Erneuerung der Fenster im Großen und Kleinen Kuppelsaal aus energetischen Gründen die Aufnahme in das Konjunkturprogramm des Landes zu prüfen. Die CDU forderte weiterhin, den vierten Bauabschnitt für den Ausbau Striedt vorerst von der Talstraße bis in Höhe des Fußgängerüberweges vor der Grundschule zu begrenzen. Dies solle noch 2009 realisiert werden. So werde ein Verkehrschaos vermieden, das sich durch den zeitgleichen Baubeginn der "Übertunnelung" einstellen würde, so Marx. Aus diesem Grund solle auch die Sanierung der Illbrücke "Zum Striedt" verschoben werden. Es folgte der einstimmige Beschluss, wonach die Änderungsvorschläge ins Investitionsprogramm eingearbeitet werden sollen. In Bezug auf die Haushaltssatzungen hatte der Ortsrat hauptsächlich über die Budgets zu entscheiden. Dem Vorschlag der CDU, die Budgets für die kommenden Jahre auf 30 000 Euro (eingestellt waren 27 280 Euro) aufzustocken, stimmte die SPD-Fraktion zu. Dass es sich beim Durcharbeiten des doppischen Haushalts um eine "Sisyphusarbeit" handelt, wie der Bürgermeister es nannte, wurde von Michael Marx bestätigt: "Früher umfassten die Unterlagen ungefähr 300 Seiten, jetzt sind es knapp 800." ets