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Ortsrat
Rat verärgert über schlechte Friedhofswege

Wemmetsweiler. Im Wemmetsweiler Ortsrat herrscht Unverständnis darüber, dass Instandsetzung nicht begonnen hat. Von Heinz Bier

Die Sitzung des Ortsrats Wemmetsweiler am Donnerstag begann mit einem Ortstermin auf dem Friedhof. Anlass sind mehrere schadhafte Wege und erhebliche Verzögerungen beim Beginn der Instandsetzungsarbeiten durch die beauftragte Firma. Nachdem der Ortsrat Wemmetsweiler schon Mitte April auf die zügige Mangelbeseitigung auf den Friedhofswegen gedrängt hatte, herrscht großes Unverständnis, dass noch immer nicht mit den Arbeiten begonnen wurde. „Das bleibt so lange auf der Tagesordnung, bis die Sache erledigt ist“, versicherte Ortsvorsteher Michael Marx (CDU). Jürgen Hartzheim von der Abteilung Verkehrsflächen und -anlagen im Merchweiler Rathaus begründete die Verzögerungen hauptsächlich mit Problemen in der Kanalisation. Er teilte aber mit, dass die Firma Monti in der letzten Juniwoche mit den Arbeiten beginnen wird. Ortsvorsteher Marx regte an, dass die aktuelle Instandsetzungsmaßnahme auch zum Anlegen neuer Friedhofswege in dem aktuellen Bestattungsfeld für Rasengräber genutzt wird.


Grünes Licht gab es in der letzten Sitzung vor der Sommerpause auch für die Gewährung von freiwilligen Zuschüssen an Vereine und Organisationen im Ort. Vorbehaltlich der Genehmigung des Doppelhaushalts 2018/2019 durch das Landesverwaltungsamt sollen im Jahr 2018 in Wemmetsweiler Zuwendungen in einer Größenordnung von annähernd 17 000 Euro verteilt werden.

Einig waren sich CDU und SPD auch darüber, der Pfarrbücherei Wemmetsweiler einen freiwilligen Zuschuss von 1000 Euro zu gewähren. In der Sitzung im Gasthaus Kleer-Altenhofen informierte Ortsvorsteher Marx über den Stand der Arbeiten und den weiteren Bauverlauf im Gewerbegebiet Stennweilerstraße. Dort sind notwendige Terrassierungsarbeiten schon seit einiger Zeit abgeschlossen und auch schon abgerechnet. Zum weiteren Bauablauf werden die Ausschreibungsunterlagen vorbereitet und Anfang August veröffentlicht, so dass die Verwaltung Anfang September den Auftrag erteilen kann, kündigte Marx an. Dann könnte Ende November/Anfang Dezember mit den weiteren Arbeiten begonnen werden.

Auf Antrag der CDU-Fraktion informierte Marx über die Vertragsbedingungen für die Nutzung von iPads im Ortsrat, für die monatlich pro Gerät 20,95 Euro Gebühr zu zahlen sind. Die Verträge laufen im Dezember aus, und aktuell wird mit dem Mobilfunkunternehmen verhandelt, ob und unter welchen Konditionen der Nutzungsvertrag bis zum Ende der Legislaturperiode 2019 hinaus verlängert werden kann. Die CDU-Fraktion kündigte jetzt bereits an, dass sie nach dem Vertragsende aus Kostengründen auf iPads verzichten wird, die SPD-Fraktion bezweifelt hingegen eine Kostenersparnis, wenn stattdessen wieder sämtliche Unterlagen in Papierform verschickt werden müssen.