„Photomission“ ist eine Marke

In dieser Woche stellen wir im Rahmen der Serie „Ich lebe gerne in . . .“ Menschen aus Merchweiler vor. Heute als Abschluss: Ulrike Sutter, die Chefin des Merchweiler Kulturamtes.

. Bald kommt zusammen, was zusammen gehört: Das Rathaus Wemmetsweiler, in dem ein großer Teil der kulturellen Veranstaltungen der Gemeinde Merchweiler stattfindet, wird ab Sommer auch Sitz des Kulturamtes mit dessen Leiterin Ulrike Sutter. Im Sommer soll der Umzug von der angemieteten Dependance ins deutlich attraktivere Domizil in Wemmetsweiler erfolgen.

Darauf freut sich Ulrike Sutter, die seit 1993 "Kulturfrau" in Merchweiler ist. Sie folgte auf Günter Schorr, mit dem 1991 erstmals die Förderung der Kulturarbeit in der Gemeindeverwaltung etabliert worden war. Doch Schorr zog's nach zwei Jahren im neuen Amt zurück an seinen vormaligen Schreibtisch im Bauamt, wo Ulrike Sutter beschäftigt war. So ergab sich praktisch ein Ämter-Tausch, den Sutter nicht bereut hat. Von Günter Schorr "erbte" sie bereits die Ausrichtung Merchweilers auf anspruchsvolle Fotografie . Ein Themenfeld, auf das sich Sutter mit Begeisterung stürzte, wohl wissend um Unterstützung aus der Rathaus-Mannschaft, beispielsweise von Winfried Junker und Klaus Persch. 25 Jahre sind mittlerweile seit den ersten Schritten in die Welt der Fotografie mit viel beachteten, internationalen Ausstellungen und Wettbewerben vergangen. Grund genug, um im Jubiläumsjahr mit besonderen Terminen (unter anderem dem Thema Kohle und Stahl im Mai; die SZ wird noch berichten) aufzuwarten. Unter der Marke "Photomission" finden Foto-Freaks jede Menge Futter. Ulrike Sutter ist eine, die ihre Arbeit nie in den Vordergrund rückt, sondern eine, der es um den Erfolg der Sache, sprich eines lebendigen Kulturlebens in Merchweiler geht. "Mir macht das weiter große Freude", sagt die 62-Jährige und erzählt begeistert von publikumswirksamen Ausstellungen wie "Das Auge des Himmels", die am Erlebnisort Reden stattfand, weil Merchweiler für so viele so großformatige Fotografien nicht den passenden Rahmen bieten konnte. Überhaupt schätzt Sutter die Kooperation mit den Nachbargemeinden.

Die bekennende Hundefreundin Ulrike Sutter, in Heiligenwald geboren, kam wegen Ehemann Wolfgang ins benachbarte Merchweiler . Sie schätzt dort neben den privaten Verbindungen das lebendige Vereinsleben, das große Naherholungsangebot.

Ob Ulrike Sutter auch selbst fotografiert, wo sie sich doch ständig mit der Materie befasst? Klar, und auch der Gatte ist längst von der Photomission beflügelt.

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