Ortsrat Wemmetsweiler diskutierte über die Kirmes im Dorf

Ortsrat : Was tun, wenn Schausteller wegbleiben?

Ortsrat Wemmetsweiler diskutiert über Kirmes. Auch der Leerstand in der Gemeinde war Thema.

Vor der zweiten Ortsratssitzung trafen sich die Kommunalpolitiker auf dem Friedhof, um sich über den Baufortschritt zu informieren. Der Bauhof der Gemeinde Merchweiler hat nämlich damit begonnen, die Wegführung auf dem neuen Bestattungsfeld für die Baum- und Erdkapselbestattungen herzustellen. In diesem Zusammenhang beschlossen die Ortsratsmitglieder, dass mit den noch zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln zwölf Gingobäume finanziert und gepflanzt werden. Angeschafft werden soll außerdem noch eine Stele.

Bei der Sitzung, die im kleinen Kuppelsaal des Rathauses stattfand und von Ortsvorsteher Marlo Christiaens geleitet wurde, war die bevorstehende Kirmes ein großes Thema. Lutz Poepel von der Gemeindeverwaltung stand hier Rede und Antwort. Zu Beginn bedauerte er, dass das beliebte Fahrgeschäft „Miami“ an den Kirmestagen von Samstag, 21. September, bis Montag, 23. September, nicht da sein wird (siehe auch neben stehenden Infokasten). Die Mitglieder des Ortsrates werden hinsichtlich des Rückgangs von Schaustellerangeboten in einer der nächsten Sitzungen über Alternativangebote beraten, um die Kirmes im Ortsteil Wemmetsweiler für die Zukunft weiter attraktiv zu machen.

Der Leiter des Geschäftsbereiches IV, Joachim Dörr, berichtete über die derzeitigen Leerstände in der Gemeinde Merchweiler. Die CDU-Fraktion im Ortsrat Wemmetsweiler hatte hierzu einen Antrag gestellt. Daten und Fakten (unbewohnte Häuser, leer stehende Läden) sollen in einer der nächsten Sitzungen vorliegen und Grundlage für weitere Überlegungen bilden. Thema der Sitzung war außerdem unter anderem die Notwendigkeit von Rodungsarbeiten in dem Gebiet „In der Hah“. Einen entsprechenden Antrag hatte Margarete Stragand von Bündnis 90/Die Grünen gestellt.

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