1. Saarland
  2. Neunkirchen
  3. Merchweiler

Ortsrat Wemmetsweiler beschäftigte sich mit dem Rosengarten

Ortsrat Wemmetsweiler : Grünes Licht für Arbeiten an Stützmauer des Rosengartens

Der Ortsrat Wemmetsweiler beschäftigte sich auf seiner jüngsten Sitzung (die SZ berichtete bereits) auch mit dem ewigen Thema Instandsetzung der Stützmauer am Rosengarten. Amtsleiter Joachim Dörr konnte endlich grünes Licht geben: „ Die Maßnahme kann und wird durchgeführt.

Die entsprechenden Mittel sind vorhanden. Die Linde, die unmittelbar an der Mauer steht, muss aufgrund von möglichen Verkehrsgefährdungen gefällt werden. Die Gefahr, dass der Baum bei der Treppensanierung unkontrolliert umfällt und dadurch Personen gefährdet, ist zu groß.“ Als Ausgleich, so Dörr, werden drei bis vier Bäume neu gepflanzt. Zu den Arbeiten am Kanal in der Raßweiler Straße, konnte Dörr den Ortsrat darüber informieren, dass Ende Oktober ein Abstimmungsgespräch mit der Projektsteuerung der EVS stattfinden wird und er auf der nächsten Sitzung darüber berichten wird. Die Arbeiten im Langenfeldweg werden laut Aussage des verantwortlichen Bauleiters bis Ende Dezember 2020 abgeschlossen sein. Dörr wies darauf hin, dass seitens der Anwohner bisher keine Beschwerden über die Durchführung der Arbeiten bekannt sind, was für die Qualität der ausführenden Neunkircher Baugesellschaft spricht.

Ortsvorsteher Marlo Christaens konnte auf Anfrage die Lieferung der E-Ladestation bestätigen. „Leider ist die beauftragte Tiefbaufirma in Verzug, was die Aufstellung und Inbetriebnahme der Anlage verzögert“, so Christaens. Zur Situation des Gewerbegebiets Stennweiler Straße, konnte Dörr mitteilen, dass die eine Parzelle, die derzeit noch als Lagerfläche genutzt wird, verkauft ist und Ende November beurkundet wird. Ebenso eine weitere Fläche, die am 22. Oktober zur Beurkundung ansteht. Für eine weitere Fläche laufen intensive Gespräche. Weiterhin sagte Dörr, dass die Straßenbauarbeiten an der Stennweiler Straße vom Landesbetrieb für Straßenbau 2021 realisiert werden.

Die Geschwindigkeitsmessungen in der Kirchhofstraße erbrachten 83 Verstöße, davon 80 im Bereich 50 bis 74 Km/h und drei mit über 75 Km/h. Die höchst gemessene Geschwindigkeit betrug 85 Km/h, im Durchschnitt fuhren die gemessenen Fahrzeuge 61 Km/h. Aufgrund dieser unerfreulichen Ergebnisse, fasste der Ortsrat einstimmig den Beschluss zur weiteren Durchführung von Messungen. Die Sozialdemokraten brachten auch einen stationären Blitzer ins Gespräch.

Ein unerfreuliches Thema ist nach wie vor die Vermüllung der Container-Standorte. Ein immer wieder ärgerliches Thema. Um dies zu vermeiden, war die Überlegung, die Standorte zu reduzieren, Gewerbetreibenden eigene Container zur Verfügung zu stellen oder eventuell einen Sicherheitsdienst mit der Überwachung der Standorte zu beauftragen. Zum Schluss der Sitzung hatte Christaens noch die freudige Botschaft, dass sich eine Einwohnerin bereit erklärt hat, dass Blumenbeet am Wegkreuz künftig zu pflegen.