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Heimatblätter waren heiß begehrt

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, in den ausgelegten Heften zu blättern und zu stöbern. Unter anderem geht es darin um die Geschichte der Schule und die Sprache der Vorfahren. Foto: Andreas Engel
Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, in den ausgelegten Heften zu blättern und zu stöbern. Unter anderem geht es darin um die Geschichte der Schule und die Sprache der Vorfahren. Foto: Andreas Engel FOTO: Andreas Engel
Merchweiler. Schon bei der Präsentation gingen die aktuellen Merchweiler Heimtblätter weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Herausgeber Josef Martin freut's - die nächste Ausgabe, Nummer 34, ist bereits in Planung. eng

Wenn er den aktuellen Merchweiler Heimatblättern einen Namen geben müsste, so Josef Martin, Redakteur der 33. Auflage der Merchweiler Heimatblätter, würde er sich für "Variatio delectat", "Vielfalt macht Spaß" also, entscheiden.

Kaum waren die druckfrischen Exemplare des knapp 270 Seiten starken Buches auf den Verkaufstischen im katholischen Vereinshaus ausgelegt, waren sie auch schon fast vergriffen. Die Herausgeber der 33. Heimatblätter hatten zuvor die zahlreichen Interessierten, die ins Vereinshaus zur Vorstellung der Hefte gekommen waren, mitgenommen zu einer aufregende Zeitreise in die Merchweiler Vergangenheit.

Als "vielfältige" Schwerpunkte der Merchweiler Heimatblätter nannte Josef Martin, früherer Französischlehrer , die Geschichte des Unterdorfes im 19. Jahrhundert, die Geschichte der Schule und die Sprache der Vorfahren. In dem sehr sorgfältig edierten Buch dominieren natürlich die vielen Abbildungen, wie zum Beispiel die beliebten Gegenüberstellungen von Ortsansichten und Gebäuden "damals und heute". Daran wird immer besonders deutlich, wie sich das Ortsbild über die Zeitläufte hinweg gewandelt hat. Reproduktionen von Gutscheinen, Wertmarken, Werbeanzeigen, Fotos aus dem Vereinsleben, aber auch privaten Bereichen, ja sogar historische Todesanzeigen, machen die Merchweiler Heimatblätter 2016 besonders bunt und, da haben wir Josef Martins Überschriftenüberlegungen wieder, auch "vielfältig".

Der Arbeitskreis Heimatblätter im Heimat- und Kulturverein für Merchweiler und Wemmetsweiler, so heißt der Herausgeber genau, trifft sich 14-tägig in der Grundschule. Dort stehe den Mitstreitern ein Saal zur Verfügung, so Martin, der aber ob der Fülle des gesammelten und zu archivierenden Materials nicht ausreiche. Wie dem auch sei, die Ausgabe der nächste Auflage Nummer 34 sei schon fast fertig, freute sich Martin. Und mit ihm wohl auch die Interessenten der Heimatblätter.

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