Grenzgänge mit der Tuba

Unterstützt vom Sinfonischen Blasorchester Wemmetsweiler, gastiert der renommierte Tubist Andreas Hofmeir am Samstag, 28. Juni, in der Allenfeldhalle in Merchweiler. Zu hören sind unter anderem Werke von Horovitz.

. Andreas Hofmeir gilt als einer der besten und vielseitigsten Instrumentalisten der Gegenwart und ist ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genres: Der 37-Jährige ist Professor am Mozarteum Salzburg, Tubist der bayerischen Kult-Band LaBrassBanda, sowie mehrfach preisgekrönter Kabarettist (unter anderem beim Passauer Scharfrichterbeil). Der gefragte Solist und Kammermusiker gibt weltweit Meisterkurse. 2004 gewann er den renommierten Internationalen Tubawettbewerb "Citta di Porcia" in Pordenone (Italien) sowie - als erster Tubist in der Geschichte des Wettbewerbs - den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 in Berlin.

Gemeinsam mit dem Sinfonischen Blasorchester Wemmetsweiler (Leitung: Stefan Barth) wird Andreas Hofmeir erstmals im Saarland auftreten und am Sonntag, 28. Juni, um 17 Uhr in der Allenfeldhalle in Merchweiler ein musikalisches Feuerwerk abbrennen.

So wird das hochvirtuose zweite Tubakonzert von Jörg Duda zu hören sein, an das sich außer Hofmeir noch kein Tubist herangetraut hat, wie es in der Pressemitteilung heißt. Neben den weiteren, für Tuba und Orchester arrangierten Werken ("Concerto D'Aranjuez" von Joaquin Rodriguez und "Czardas" von Vittorio Monti) werden vom Sinfonischen Blasorchester der "Einzugsmarsch der Bojaren" (Halvorsen), die "Sinfonischen Tänze" (Yosuke Fukuda ) und die Ballet-Suite "Les Femmes D'Alger" (Joseph Horovitz) gespielt.

Karten (zwölf Euro, Schüler/Studenten zehn Euro) für dieses Konzert, das der Musikverein Wemmetsweiler in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Merchweiler veranstaltet, gibt's bei Kulturamt Merchweiler , Zeitschriften Weis, Merchweiler , Zeitschriften Peter, Wemmetsweiler, Gasthaus Wachdersch, Wemmetsweiler.

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