Frohsinn und Narretei

Merchweiler · . "Jetzt starten Frohsinn und auch Narretei!" Mit ihrer ersten Kappensitzung läutete die Karnevalsgesellschaft "Mir senn do" die heiße Phase der Merchweiler Fastnacht ein. "Fasching sagt man nur im tiefsten Süden Deutschlands", wie Elferratspräsident Carsten Boeckmann betonte. Zwar war zu Beginn noch nicht ganz soviel los, doch die, die da waren, hatten ihren Spaß. Im Laufe des Abends füllte sich die Halle aber zusehends. Beim "jährlichen Wahnsinn" durften die Büttenreden natürlich nicht fehlen. Nachwuchsrednerin Sabrina Penth, die "im Zeichen der Faasenacht geboren wurde" und deren "Leben mit Narrhallamarsch und Allee Hopp begann", machte den Anfang. Als "Elferratskritikerin" berichtete sie über die Eigenarten des "Kasperltheaters hinter mir". Dabei blieb kein Mitglied unbedacht und kein Auge trocken. Obendrauf gaben Elferrat und Rednerin gemeinsam ein "während des Mallorca Urlaubs" erprobtes choreografisches Stelldichein. Untermalt vom umgeschriebenen Andrea-Berg-Song, der in der Büttenfassung den Titel "Tausendmal gewogen" bekam, gab sich Heike Zawar die Ehre: "Mein Appetit kennt keine Grenzen und ist riesengroß". In ihrer Rede sinnierte sie über die Probleme, die eine etwas kräftigere Statur so mit sich bringt, über Gewissensbisse beim Schlemmen, die Krux mit den Diäten und zu enge Kleidung. Daraus leitete sie auch "das Bedürfnis nach einer eigenen Kammerzofe" ab. Zusammenfassend kam sie schließlich aber zum Ergebnis, das etwas Fleisch auf den Rippen gar nicht so verkehrt ist: "Ich brauch keine Strapazen, an mir ist was dran." Ähnlich sahen es "Henni und Freddi", die statt eines Powerwalkings lieber "Wurschtsalat mit Pommes" essen gingen, oder die "Zwei Köstlichkeiten von der Bud", deren Motto "Hauptsach gudd gess" lautete: "Am beschde bleiwe mir aach so wir mir senn." Neben den Reden gab es natürlich auch Tanzvorführungen zu sehen. Neben klassischem Karnevalsmarsch boten Jung- und Prinzengarde auch Showtänze, die ins ferne Indien und zu den Piraten der Südsee führten. Zu poppigen Klängen präsentierten die beiden Funkenmariechen Katharina Eckes und Leni Heupenthal ihre Tanzkünste, während die Showgruppe der KG typische Faasendmusik zelebrierte. Auch ein Tanzpaar durfte nicht fehlen. Den Part übernahmen die Geschwister Leonie und Joshua Rodener. Mit Engeln, Teufeln, Nonnen, Zombies und mehr stellten die Jungs vom Männerballett eine kuriose und lustige Showeinlage auf die Beine. Geschunkelt wurde zu den Songs von Partysänger Wolfgang Heib dann noch bis in die Nacht.

 Heiß her ging es bei der Karnevalsgesellschaft „Mir senn do“. Bei den Darbietungen aus der Bütt blieb kein Auge trocken. Und auch die Tanzdarbietungen, hier der Juniorengarde, hatten es in sich. Foto: Seeber

Heiß her ging es bei der Karnevalsgesellschaft „Mir senn do“. Bei den Darbietungen aus der Bütt blieb kein Auge trocken. Und auch die Tanzdarbietungen, hier der Juniorengarde, hatten es in sich. Foto: Seeber

Foto: Seeber

. "Jetzt starten Frohsinn und auch Narretei!" Mit ihrer ersten Kappensitzung läutete die Karnevalsgesellschaft "Mir senn do" die heiße Phase der Merchweiler Fastnacht ein. "Fasching sagt man nur im tiefsten Süden Deutschlands", wie Elferratspräsident Carsten Boeckmann betonte. Zwar war zu Beginn noch nicht ganz soviel los, doch die, die da waren, hatten ihren Spaß. Im Laufe des Abends füllte sich die Halle aber zusehends.

Beim "jährlichen Wahnsinn" durften die Büttenreden natürlich nicht fehlen. Nachwuchsrednerin Sabrina Penth, die "im Zeichen der Faasenacht geboren wurde" und deren "Leben mit Narrhallamarsch und Allee Hopp begann", machte den Anfang. Als "Elferratskritikerin" berichtete sie über die Eigenarten des "Kasperltheaters hinter mir". Dabei blieb kein Mitglied unbedacht und kein Auge trocken. Obendrauf gaben Elferrat und Rednerin gemeinsam ein "während des Mallorca Urlaubs" erprobtes choreografisches Stelldichein.

Untermalt vom umgeschriebenen Andrea-Berg-Song, der in der Büttenfassung den Titel "Tausendmal gewogen" bekam, gab sich Heike Zawar die Ehre: "Mein Appetit kennt keine Grenzen und ist riesengroß". In ihrer Rede sinnierte sie über die Probleme, die eine etwas kräftigere Statur so mit sich bringt, über Gewissensbisse beim Schlemmen, die Krux mit den Diäten und zu enge Kleidung. Daraus leitete sie auch "das Bedürfnis nach einer eigenen Kammerzofe" ab. Zusammenfassend kam sie schließlich aber zum Ergebnis, das etwas Fleisch auf den Rippen gar nicht so verkehrt ist: "Ich brauch keine Strapazen, an mir ist was dran."

Ähnlich sahen es "Henni und Freddi", die statt eines Powerwalkings lieber "Wurschtsalat mit Pommes" essen gingen, oder die "Zwei Köstlichkeiten von der Bud", deren Motto "Hauptsach gudd gess" lautete: "Am beschde bleiwe mir aach so wir mir senn."

Neben den Reden gab es natürlich auch Tanzvorführungen zu sehen. Neben klassischem Karnevalsmarsch boten Jung- und Prinzengarde auch Showtänze, die ins ferne Indien und zu den Piraten der Südsee führten. Zu poppigen Klängen präsentierten die beiden Funkenmariechen Katharina Eckes und Leni Heupenthal ihre Tanzkünste, während die Showgruppe der KG typische Faasendmusik zelebrierte. Auch ein Tanzpaar durfte nicht fehlen. Den Part übernahmen die Geschwister Leonie und Joshua Rodener. Mit Engeln, Teufeln, Nonnen, Zombies und mehr stellten die Jungs vom Männerballett eine kuriose und lustige Showeinlage auf die Beine. Geschunkelt wurde zu den Songs von Partysänger Wolfgang Heib dann noch bis in die Nacht.

Zum Thema:

Auf einen Blick Büttenreden: Sabrina Penth; Heike Zawar; Steffie Corbani; Jutta Rohrbacher; Hendrick Lehmann; Christoph KohlerTänze: Prinzengarde (Trainerin: Tanja de Luca); Männerballett (Trainer: Michael Blum, Tanja Guth); Showgruppe (Trainerinnen: Tanja Guth, Joline Schuh); Funkenmariechen, Junggarde (Trainerinnen: Vanessa Hemmer, Sabrina Penth); Tanzpaar (Trainerin: Tanja Guth). jpm

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