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Eine Niederlage, die nicht mehr wehtut

Merchweiler. Irgendwie war bei den Saarlandliga-Handballern des TV Merchweiler in den beiden letzten Saisonspielen wieder die Luft raus. Denn nach den bravourösen Leistungen und den drei Siegen in Folge in Begegnungen zuvor, die den Klassenverbleib gesichert hatten, boten die Schützlinge von Trainer Zeljko Rubil zum Saison-Kehraus nur noch Handball-Magerkost

Merchweiler. Irgendwie war bei den Saarlandliga-Handballern des TV Merchweiler in den beiden letzten Saisonspielen wieder die Luft raus. Denn nach den bravourösen Leistungen und den drei Siegen in Folge in Begegnungen zuvor, die den Klassenverbleib gesichert hatten, boten die Schützlinge von Trainer Zeljko Rubil zum Saison-Kehraus nur noch Handball-Magerkost. Nach der 23:29-Niederlage vor eigenem Publikum in der Allenfeld-Halle gegen die HSG Dudweiler setzte es am allerletzten Spieltag auch auswärts eine weitere Niederlage. Beim HC Überherrn verlor der TVM allerdings nur knapp mit 27:29. Damit nimmt Merchweiler in der Abschluss-Tabelle der Männer-Saarlandliga den siebten Platz ein. Mit einem Torverhältnis von 609:640 und einer Punkt-Quote von 18:26. Das Spiel in Überherrn war fast eine Kopie des letzten Heimspiels gegen Dudweiler. Team-Manager Thomas Grewen zieht Bilanz: "Wir begannen wie gegen Dudweiler wieder mal furios und führten schnell mit 8:3. Doch dann lief auch in Überherrn plötzlich nichts mehr zusammen. Im Unterbewusstsein wird da sicher auch der Gedanke mitgespielt haben, dass wir nicht unbedingt gewinnen mussten." Lediglich Tobias Ranft und Andreas Wittig zeigten fast Normalform. Ansonsten war die Abwehr wieder offen wie ein Scheunentor und auch die Rückraumspieler vergaben gute Chancen gleich haufenweise. Unterm Strich war diese Niederlage jedoch locker zu verschmerzen, denn in den Wochen vorher hatte sich die Mannschaft mit einer großen Energieleistung selbst aus dem AbstiegsSchlamassel gezogen. Das haben die treuen Fans dann auch beim Saisonabschluss-Fest auf dem "Rockenhübel" in Merchweiler direkt nach der Heimkehr aus Überherrn mit ihren Jung's entsprechend gefeiert. red/kkIn Überherrn spielten: Tor: Nils Iljans, Steven Weiler Feld: Andreas Wittig (7), Tobias Ranft (6), Denis Beljan (4), Torben Helfgen (2), Christoph Wagner (2), Tim Ackermann (2), Andre Holstein (2), Andrej Grenz (1), Sascha Hilgert (1)