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Handball
Drei Entscheidungen in der Saarlandliga

 Alexander Wolfram vom TV Merchweiler zieht ab.
Alexander Wolfram vom TV Merchweiler zieht ab. FOTO: Klos Horst
Merchweiler/Niederwürzbach/St. Ingbert. Das Finale der Handball-Saarlandliga der Herren ist eingeleitet. Es fallen noch zwei große Entscheidungen. Im Mittelfeld kämpfen sechs Mannschaften um eine gute Platzierung. Von Lucas Jost

Wer macht den Meister? Wer steigt ab? Was tut sich im Mittelfeld? Fragen über Fragen, die sich in den kommenden dreieinhalb Wochen klären. Am 14. April endet die Handball-Saarlandliga der Herren. Und alle wichtigen Fragen sind noch nicht endgültig geklärt. Die Frage um die Meisterschaft entscheidet sich zwischen drei Mannschaften: dem HC Dillingen/Diefflen (1., 34 Punkte), dem HSV Merzig/Hilbringen (2., 34) und der HSG TVA/ATSV Saarbrücken (3., 33). Im direkten Vergleich zwischen den beiden punktgleichen Mannschaften hat der Tabellenführer die Nase vorn. Beide Mannschaften müssen aber noch gegen die HSG Saarbrücken antreten, die den Sprung auf Platz 1 aus eigener Kraft schaffen kann. Hinter dem Spitzentrio folgt die HSG DJK Nordsaar, die mit 29 Punkten nur schwer von ihrem Verfolger-Platz zu verdrängen sein dürfte, aber kaum realistische Chancen hat, ins Titelrennen einzugreifen


Am anderen Ende der Tabelle stehen die Aufsteiger TuS Elm-Sprengen (14., vier Punkte) und die HSG Fraulautern-Überherrn (13., sechs Punkte) als Wiederabsteiger fest, sollte es keine unregelmäßigen Entwicklungen geben. Bleibt die Frage: Gibt es einen dritten Absteiger? Gibt es den, fällt die Entscheidung wohl zwischen der HG Saarlouis 2 (13 Punkte) und dem HC Schmelz. Den Zwölften und den Elften trennt nur ein Punkt.

Heiß umkämpft sind die Mittelfeld-Plätze. Vom TV Niederwürzbach auf Platz fünf (24) bis zum Zehnten TuS Brotdorf (22) kann sich innerhalb eines Spieltags das komplette Bild der Tabelle wandeln. Mitten im Geschehen: der TV Merchweiler (8., 22) und die SGH St. Ingbert (7., 23). Die Mannschaften aus dem Ostsaarland haben den kleinen Vorteil, dass sie ein Spiel weniger absolviert haben als ihre direkten Konkurrenten. Der TV Merchweiler, der laut Trainer Jonas Denk in seinen verbleibenden vier Partien „noch ein ziemlich schweres Restprogramm“ auf dem Plan hat, leitet besagtes mit dem Auswärtsspiel kommenden Samstag um 18 Uhr ein. Gegner im Auswärtsspiel in der Würzbachhalle ist der TV Niederwürzbach. Das Hinspiel in Merchweiler konnte der TVM in der Schlussphase knapp mit 25:23 für sich entscheiden.



Die SGH St. Ingbert spielt gegen die HSG Fraulautern-Überherrn um Ex-SGH-Akteur Benjamin Sauder. In der Hinrunde behielt St. Ingbert in der Adolf-Collet-Halle in Überherrn 27:22 die Oberhand. Das Rückspiel findet am Samstag um 19 Uhr in der Ingobertushalle in St. Ingbert statt.