Diskussion zum Ratskeller vertagt

Zu Besuch in der Ratssitzung in Wemmetsweiler war Bürgermeister Walter Dietz, der vom Ortsrat gebührend verabschiedet wurde. Den Rest der Sitzung prägten in der Hauptsache Bau- und Sanierungsthemen.

Die offizielle Verabschiedung von Bürgermeister Walter Dietz (CDU ) steht zwar noch bevor, dennoch wollte der Ortsrat Wemmetsweiler den Verwaltungschef nach seinem Besuch der Sitzung am Mittwoch nicht einfach so ziehen lassen. Ein Präsent gab es von Ortsvorsteher Michael Marx (CDU ), außerdem einen Dank für "die Zusammenarbeit und Unterstützung in all den Jahren". Dietz bedankte sich seinerseits und wünschte dem Rat "weiterhin viel Freude an der Arbeit für unsere Gemeinde". Zuvor war noch ein neues, junges Gesicht in den Rat aufgenommen worden: Andreas Groß rückt in der CDU-Fraktion für die verzogene Christina Niesen nach.

Übergegangen zum Tagesgeschäft, informierte Bauamtsleiter Joachim Dörr über den Zustand der Straßen im Ortsteil. Die Straße Am Teschling und der westliche Teil der Bingertstraße, so Dörr, müssten nach Baumaßnahmen an Kanal beziehungsweise Leitungen auf jeden Fall zeitnah erneuert werden. Ebenso der Fußweg zwischen Jakobstraße und Kolpingstraße nach dem Neubau der Stützwand. Der Rat einigte sich, außerdem der unteren Peterstraße, der Raßweilerstraße und dem Scheidterweg höchste Priorität zuzuordnen.

Thema war auch die Gaststätte im Ratskeller, über deren zukünftige Nutzung zurzeit diskutiert wird. Marx zeigte sich enttäuscht über eine "lieblose" Ausschreibung, aufgrund deren unbefriedigenden Ergebnisses der Gemeinderat die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes in Auftrag gegeben hatte. Dabei soll geprüft werden, ob die Gaststätte sowie Räumlichkeiten in Erd- und Obergeschoss für Verwaltungszwecke geeignet wären. "Ich halte die Räume im Ratskeller für ungeeignet für eine solche Nutzung. Mit geringem Aufwand wäre das nicht zu machen", so Marx. Weitere Diskussionen wurden vertagt, bis Ergebnisse vorliegen.

Außerdem sprach man sich auf Anraten von Bauamtsleiter Dörr einstimmig dafür aus, die sanierungsbedürftige untere Treppenanlage Am Bamert, die vom Fuß der Sporthalle zum Sportplatz führt, zurückzubauen und dafür eine dauerhaft befahrbare Zuwegung einzurichten. Diese soll auch für Menschen im Rollstuhl nutzbar und im Hinblick auf Sanierungen an der Sporthalle für Transporter befahrbar sein.

Dörr informierte außerdem, die Zahl der Leerstände sei auf etwa gleich bleibendem Niveau. Die Einrichtung eines Leerstandkatasters werde derzeit durch technische Schwierigkeiten gebremst. "Wir bleiben aber dran, die Sache ist uns wichtig."

Des Weiteren beschloss man, eine Begehung der Spielplätze zu unternehmen und beim zuständigen Fachausschuss nochmals anzuregen, sich schnellstmöglich mit der Skateranlage "In der Wolfskaul" zu befassen. Die aus Sicherheitsgründen vorgenommene Sperrung werde regelmäßig aufgebrochen.