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Hexenrock
Die Sporthalle wurde zur brodelnden Hexenküche

Zum Hexenrock versammelten sich mehr als 50 Musiker des Sinfonischen Blasorchesters und des Big Sound Rock in der Wemmetsweiler Sporthalle. Unser Bild zeigt den Sänger Christoph Dörrenbächer.
Zum Hexenrock versammelten sich mehr als 50 Musiker des Sinfonischen Blasorchesters und des Big Sound Rock in der Wemmetsweiler Sporthalle. Unser Bild zeigt den Sänger Christoph Dörrenbächer. FOTO: Andreas Engel
Wemmetsweiler. Sinfonisches Blasorchester Wemmetsweiler und Big Sound Rock sorgten für Party-Laune beim Hexenrock. Von Andreas Engel

„Klasse“, „einmalig“, phänomenal“, das waren zusammengefasst einige Äußerungen aus dem Publikum bei der dritten Auflage des Hexenrock in der Sporthalle Wemmetsweiler. Das Sinfonische Blasorchester Wemmetsweiler unter der Leitung von Stefan Barth hatte in diesem Jahr zur Fortsetzung seines Crossover-Projektes die Rockband Big Sound Rock eingeladen. Big Sound Rock ist die Rhythmusgruppe der bekannten Jazz Big Band Big Sound Express. Ergänzt wurde die Band durch die außerordentlichen Bläser Christof Thewes (Posaune), Klaus Scheidt (Saxofhon) und Siggi Scheidt (Trompete) sowie Sänger Christoph Dörrenbächer, im Zivilberuf Haustechniker der Wemmetsweiler Sporthalle. Big Sound Rock und das Sinfonische Blasorchester wechselten sich ab, spielten aber auch gemeinsam, und das war ganz besonders reizvoll.


Es wurde eine geradezu explosive musikalische Mischung daraus, die sich in allerbester Hexennachts-Party-Stimmung entlud. Die Merchweiler Musikanten, mehr als 50 standen auf der Bühne, zeigten, welch starke Kompositionen Pink Floyd, Jethro Tull, Golden Earring, Santana, Blues Brothers geschaffen haben. „Wie früher“, meinte Heide Forster aus Göttelborn vergnügt.

Der Deutschrock-Teil des Konzerts mit Best of Hits von Grönemeyer, Westernhagen und vielen anderen Musikern deutscher Provenienz setzte dem Hexenrock das Sahnehäubchen auf, und vollendete dieses Konzert, machten es sozusagen komplett. Nach mehr als zwei Stunden bester Unterhaltung waren die etwa 250 Gäste in der Sporthalle zufrieden und gut instruiert für den 1. Mai.