| 20:29 Uhr

Klassik trifft
Der Illinger Pianist Sebastian Voltz kommt in den Kuppelsaal

Wemmetsweiler. Zu dem letzten Konzert der Reihe „Klassik trifft…“ laden die Gemeinde Merchweiler und die Tourismus- und Kulturzentrale des Kreises Neunkirchen für Sonntag, 17. Dezember, 17 Uhr, in den Großen Kuppelsaal des Rathauses Wemmetsweiler ein.

Zu dem letzten Konzert der Reihe „Klassik trifft…“ laden die Gemeinde Merchweiler und die Tourismus- und Kulturzentrale des Kreises Neunkirchen für Sonntag, 17. Dezember, 17 Uhr, in den Großen Kuppelsaal des Rathauses Wemmetsweiler ein.


In Merchweiler ist Sebastian Voltz kein Unbekannter. Bereits im Alter von 14 Jahren überzeugte er sein Publikum von seinem Talent beim ersten Preisträgerkonzert von „Jugend musiziert“ und wirkte danach mehrmals bei verschiedenen Konzerten mit.

Der in Illingen aufgewachsene Pianist Sebastian Voltz wurde klassisch ausgebildet, legte 2008 sein Konzertreifeexamen mit Auszeichnung ab, ist Preisträger diverser Wettbewerbe im klassischen Klavierfach, beschäftigte sich aber schon während seines Studiums mit Jazz. Zur gleichen Zeit stand er auf klassischen Konzertbühnen, reiste mit seinem Ensemble „Les éclats du son“ zu diversen Festivals für zeitgenössische Musik und war Keyboarder für den Pop-Act Curly. Als ständiger Klavierpartner von Helmut Eisel arrangierte er dessen Komposition „Naftule in Jerusalem“ für Sinfonieorchester, produzierte die CD „Talking Sinatra“ mit Eisel und seinem eigenen Jazz-Trio und reiste mit ihm nach Israel auf den Pfaden der Klezmer-Musik. Für das Staatstheater Saarbrücken trat Sebastian Voltz seit 2011 als Mitglied der Gruppe „Percussion under Construction“ auf und komponierte im letzten Jahr für diese Gruppe ein Konzert für Marimba und Sinfonisches Blasorchester. Seit einiger Zeit ist Sebastian Voltz Pianist des „Susan Weinert Rainbow Trio“.



Das Konzert mit dem Namen „Klassik trifft…Sebastian Voltz“ zeigt sowohl den Pianisten als auch den Komponisten, Interpreten und Improvisator Voltz, so heißt es in der Pressemitteilung. Seine Stücke für Klavier solo verbinden die Einflüsse aus den unterschiedlichen musikalischen Welten zu einer farbenreichen Melange aus klassischer Musik und europäischem Jazz, verfeinert mit der ein oder anderen Note aus orientalischen Kulturkreisen. So findet man in diesem Konzertprogramm neben einer Mozart-Arie auch einen Bach-Choral, eine Hommage an Keith Jarrett, ein Dankeschön an das Volkslied. Irgendwo gar auch ein Liebeslied. Voltz schreibt seine Stücke im Spannungsfeld zwischen den Stilen und benutzt das musikalische Material anderer Komponisten.

Eintritt: 15 Euro/ermäßigt 7,50 Euro.