Handball „Das ist ein handballverrückter Ort“

Merchweiler/Eppelborn · Merchweiler geht mit sechs Neuen in die Saarlandliga-Saison, HF Illtal II kämpfen gegen den Abstieg.

 Alexander Wolfram (am Ball) ist der neue Kapitän des Handball-Saarlandligisten TV Merchweiler.

Alexander Wolfram (am Ball) ist der neue Kapitän des Handball-Saarlandligisten TV Merchweiler.

Foto: Horst Klos_Friedrich-Ebert-Str.2/Horst Klos (Klosfoto)

Gleich sechs Neuzugänge haben die Saarlandliga-Handballer des TV Merchweiler zu vermelden. Thorsten Dillbaum (TV Niederwürzbach), Kai Baab (SGH St. Ingbert), David Dorscheid (HSG Spiesen-Elversberg), Tim und Andreas Moßmann (beide HWE Homburg) und Daniel Müller (HSG Ottweiler/Steinbach) verstärken die Panther, die im neuen Jahr nur auf den langjährigen Kapitän Torben Helfgen (berufsbedingt) und Philipp Michel, der vergangenes Jahr schon reaktiviert worden war, verzichten müssen. Er wird das Amt des Team-Managers übernehmen. „Der Verein hat nach außen ein sehr gutes Image. Das Rundherum stimmt, die Heimspiele sind gut besucht. Das ist ein handballverrückter Ort“, beschreibt der neue Mannschaftskapitän Alexander Wolfram.

„Wir haben intern kein Ziel ausgegeben aber es wäre schön zwei, drei Plätze weiter vorne zu landen als vergangene Saison. Die Mannschaft muss sich natürlich finden. Aber ich denke, wenn es gut läuft, sind wir in der Lage an einem guten Tag jeden zu schlagen“, meint Wolfram. Er betont aber umgehend: „Die Klasse ist sehr, sehr eng von der Leistungsdichte. Die beiden Aufsteiger HWE Homburg und VTZ Saarpfalz 2 sind sehr stark.“ Dazu kommt mit Absteiger HSV Merzig/Hilbringen eine Mannschaft in die Saarlandliga, die viele Jahre in der RPS-Oberliga spielte. Mit dem HC Dillingen/Diefflen, dem TV Niederwürzbach, der HSG Nordsaar und der HSG Saarbrücken haben weitere Mannschaften Ambitionen auf die vordersten Plätze.

Mit dieser Realität wird auch die 2. Mannschaft der Handballfreunde Illtal konfrontiert. HFI-Präsident Markus Dörr bestätigt Wolframs Eindruck: „Wir werden mit der 2. Mannschaft ganz sicher gegen den Abstieg kämpfen, zumal wir überzeugt sind, dass die Saarlandliga diese Saison noch eine Ecke stärker ist als es voriges Jahr der Fall war. Die Aufsteiger sind weit weg von den Abstiegsrängen. Da sind wir hochgradig gefährdet.“ Schon in der abgelaufenen Runde konnte Illtal gerade so den Abstieg in die Verbandsliga abwenden, da sie regelmäßig auf Unterstützung aus der Oberliga-Mannschaft bauen konnte. Dieses Jahr soll das anders aussehen. Dörr: „Wir werden sehr genaues Augenmerk darauf richten, dass wir das vielleicht verhindern können. Das wollen wir aber aus dem eigenen Repertoire der 2. Mannschaft und A-Jugend schaffen.“

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