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Maximilian-Kolbe-Schule Wiebelskirchen gewinnt Obstbaum bei Wettbewerb

Wiebelskircher Schüler freuen sich auf Früchte : Obstbäumchen weisen in die Zukunft

Maximilian-Kolbe-Schule in Wiebelskirchen gehört zu Gewinnern eines Rezeptwettbewerbs des Umweltministeriums.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln und eine Portion Kreativität bei deren Zubereitung tragen Früchte. An der Maximilian-Kolbe-Schule demnächst in doppelter Hinsicht, nachdem Vertreter des Ministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz am Dienstag gemeinsam mit dem Landrat sowie den Schülerinnen und Schülern auf dem Schulgelände gleich drei Obstbäume gepflanzt haben. „Ein Baum des Lebens, ein Baum der Zukunft und ein Baum der Hoffnung“, formulierte es Schulleiter Walter Meiser.

Einen der drei Setzlinge hatte die Wiebelskircher Schule bei einem landesweiten Rezept-Wettbewerb für Schulen als Preis erhalten. Zum jährlichen Tag der gesunden Ernährung am 7. März hatte das Ministerium den Wettbewerb ausgeschrieben und den Schulen Einkaufslisten mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln zur Verfügung gestellt und daraus sollten die Schüler ein leckeres Dessert kreieren. Die Wiebelskircher Schüler hatten sich für einen Goldperlen-Kuchen entschieden und das muss offenbar etwas ganz Besonderes und Leckeres sein. Auf jeden Fall hat die Maximilian-Kolbe-Schule mit diesem Gebäck hinter dem Gymnasium Johanneum in Homburg den zweiten Platz belegt. Dafür gibt es als Preis nicht nur ein Obstbäumchen. Eine Klasse oder Gruppe der Schule darf zusätzlich am Kochprojekt „schmeckt einfach gut“ des Ministeriums teilnehmen und das hierzu erschienene Kochbuch gab es am Dienstag oben drauf. „Nach einer fachlichen Vorauswahl wurden sechs Gewinner ausgewählt und zu denen gehört auch die Maximilian-Kolbe-Schule“, erklärte der zuständige Referatsleiter Christoph Bier anlässlich der Pflanzaktion.

Kaplan Peter Zillgen und Pfarrerin Iris Brandt hatten die Pflanzaktion im Park oberhalb der Schule mit einem Lied und einer kurzen Andacht eröffnet. „Wer einen Baum pflanzt,  setzt Ziele“, hatte Schulleiter Meiser danach herausgestellt, „und deshalb sind sie ein Zeichen der Hoffnung“. Umwelt-Staatssekretär Sebastian Thul stellte die Bedeutung einer gesunden Ernährung heraus und deshalb seien das „nicht nur Bäume zum Bestaunen, sondern irgendwann tragen sie auch leckere Früchte“. Nach Ansicht von Landrat Sören Meng ist „eine Baumpflanzung immer ein schönes Zeichen, denn Bäume geben Erdung und können ein ganzes Leben begleiten“. Unter fachlicher Anleitung von Björn Gebauer vom Referat Agrarpolitik des Ministeriums wurden die drei Bäumchen gesetzt, und nach einem Segensgebet sorgten die Schüler der Fünferklassen mit Musiklehrerin Heike Petry mit dem Tabalugatitel über den „Baum des Lebens“ von Peter Maffay für die passende Begleitmusik.

Für den Schulleiter war es eine der letzten Veranstaltungen in dieser Funktion. Walter Meiser ist ins Rentenalter gekommen und deshalb endet für ihn in wenigen Wochen nicht nur das Schuljahr, sondern auch sein Berufsleben. „Dann war ich 43 Jahre Lehrer“, sagt der 65-Jährige, „und das soll dann auch mal reichen“.