SZ-Kolumne : Dass die Arbeit Früchte trägt

Herbstzeit ist Erntezeit. Es ist die Zeit, Dank zu sagen für das, was die Natur uns liefert. Dafür steht das Erntedankfest, das vielerorts an diesem Wochenende gefeiert wird.

In diesen Tagen haben aber auch Kommunalpolitiker aus der Region die Ernte eingefahren, die sie im Frühjahr im Wahlkampf gesät haben. Sie haben nämlich am 1. Oktober ihre neue Amtszeit begonnen. In sechs von sieben Kommunen im Landkreis Neunkirchen war dies der Fall.

Mit Holger Schäfer in Ottweiler, Markus Fuchs in Schiffweiler und dem dienstältesten saarländischen Verwaltungschef Armin König in Illingen gehen drei Bürgermeister in eine weitere Amtsperiode an der Spitze ihrer Kommunen. Sie können auf ihre Erfahrungen zurückgreifen. Neu am Ruder stehen Bernd Huf in Spiesen-Elversberg, Andreas Feld in Eppelborn und Jörg Aumann in Neunkirchen. Sie müssen sich in den kommenden Tagen und Wochen in ihre neue Funktion einarbeiten, sie sollen eigene Akzente setzen und wollen ihre Gemeinden, ihre Stadt weiterentwickeln. Um im Bild zu bleiben: Sie werden einiges in ihren Kommunen pflanzen. Mal sehen, was aufgeht, was wächst, blüht und gedeiht. Zu hoffen ist, dass sie viele Gärtner finden, die mitmachen und sich engagieren. Dabei müssen sie ja keine neuen Gärten anlegen, sondern können die vorhandenen nutzen.

Die Neuen können auf die Arbeit ihrer Vorgänger aufbauen, werden wohl manches Beet anders besetzen. Die Wiedergewählten können ihren Garten weiter bestellen. Neue Aufgaben und Anforderungen, sprich neue Pflanzen, werden hinzukommen, der Klimawandel wird alle beschäftigen.

So ist in der Kommunalpolitik die Herbstzeit in diesem Jahr nicht nur Erntezeit, sondern auch Pflanzzeit.

Zu wünschen bleibt allen, dass ihre Arbeit möglichst viele Früchte trägt. Von denen wir Bürger dann wie selbstverständlich alle etwas haben.

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