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Kolumne Unsere Woche
Tod der Schwänin beschäftigt Leser

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Die Freude über das neue Schwanenpaar währte extrem kurz. Ende Oktober waren die beiden nach Furpach gekommen. Drei Wochen später ist das Weibchen tot. Die erste Obduktion ergab, weder Gewalteinwirkung durch Menschen oder Tiere noch das Füttern von ungeeigneter Nahrung wie große Brotstücke seien daran schuld. Von Michael Beer

Nutzer der SZ-Facebook-Seite diskutierten gleichwohl über Leute, die sie beim Füttern beobachtet haben. Uneinsichtige oder unwissende Zeitgenossen gibt es leider immer wieder. Weshalb auch die Leute zu verstehen sind, die von weiteren Ansiedlungen abraten. Der Neunkircher Zoodirektor Norbert Fritsch dagegen wirbt in den Kommentaren zu den Berichten um Besonnenheit. Viele Jahre sei es schließlich mit den Schwänen auf dem Furpacher Weiher gutgegangen. Ob sich daraus viel für die Zukunft ableiten lässt, ist eine andere Frage. Aber auf die Obduktion folgen ja noch Laboruntersuchungen, die vielleicht einen genauen Hinweis auf die Todesursache geben. Erst dann lässt sich abschließend urteilen.